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Linke fordert maximal 15 Kinder pro Grundschulklasse

© AP Photo / Mark Keppler Ein leerer Klassenraum der Realschule Oberaden in Bergkamen, Nordrhein-Westfalen (Archiv)
Ein leerer Klassenraum der Realschule Oberaden in Bergkamen, Nordrhein-Westfalen (Archiv)  - SNA, 1920, 05.06.2021
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Als Konsequenz aus dem Corona-bedingten Wechselunterricht setzt sich die Linke dafür ein, die Grundschulklassen auf 15 Kinder zu verkleinern. Linke-Chefin Wissler sieht den Lehrermangel als Haupthindernis. Bildungsministerin Karliczek (CDU) und Familienministerin Lambrecht (SPD) setzen nach den Sommerferien auf regulären Schulunterricht.
Die kleineren Lerngruppen als Notlösung in der Pandemie seien von den Kindern positiv wahrgenommen worden, sagte Linke-Chefin Janine Wissler den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).
„Das Lernen fällt leichter, Inklusion funktioniert besser und Wohlbefinden ist höher“, befand sie laut DPA. Wissler schlug eine Klassengröße von 15 Kindern pro Grundschulklasse vor.
Das sei nicht sofort erreichbar, aber auch nicht utopisch. Haupthindernis sei der Mangel an Lehrern. Daher sei ein bundesweites Programm für mehr Lehramts-Studienplätze und die Umwandlung von befristeten in sichere Stellen notwendig.
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek sieht das zentrale Ziel der Politik in der Rückkehr zum regulären Unterricht im kommenden Schuljahr. Alle für Schulen Verantwortlichen sollten bereits jetzt beginnen, Konzepte für diesen möglichst regulären Schulbetrieb nach den Sommerferien zu erarbeiten, sagte die CDU-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Schulkinder - SNA, 1920, 31.05.2021
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Auch wenn in der EU ein Impfstoff für über Zwölfjährige zugelassen sei, werde es auch im Herbst keinen Impfstoff für die Grundschüler geben, sagte die Ministerin laut DPA. „Daher müssen wir alle Vorarbeiten angehen, um auch für die Grundschüler den Präsenzunterricht im neuen Schuljahr zu ermöglichen“.
Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht versicherte, dass die Impfung für Kinder ab zwölf Jahren „keine Voraussetzung für Präsenzunterricht“ sei. Im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung forderte Lambrecht die Bundesländer auf, nach den Sommerferien vollen Präsenzunterricht an Schulen sicherzustellen. „Nach den Sommerferien muss es wieder Schulunterricht in Präsenz geben“, zitiert DPA die SPD-Politikerin.
„Lehrer würden sich im Regelfall nicht weigern können, ab Herbst in Präsenz zu unterrichten. Denn bis dahin hätten alle Lehrer ein Impfangebot bekommen.
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