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Indische Corona-Mutante im Anmarsch: Divi-Präsident warnt vor vierter Welle

© AP Photo / Martin MeissnerMenschen in Dortmund, Deutschland
Menschen in Dortmund, Deutschland - SNA, 1920, 05.06.2021
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Die in Indien entdeckte hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus wird sich nach Einschätzung der Intensivmediziner schon in den nächsten Wochen in Deutschland durchsetzen. Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, hält deshalb eine vierte Welle für möglich.
Trotz der sinkenden Inzidenz sei eine Corona-bedingte Verschärfung der Lage in den nächsten Monaten nicht ausgeschlossen, sagte Marx der „Rheinischen Post“. „Der große Unsicherheitsfaktor ist gerade die neue Mutation B.1.617.2, die noch ansteckender als die derzeit dominierende Variante B.1.1.7 sein soll.“
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Schrittweise werde sich deshalb auch in den nächsten Wochen diese neue Mutation durchsetzen. „Wenn wir also bei dieser noch ansteckenderen Variante unvorsichtig werden, können die Inzidenzen auch sehr schnell wieder hochschnellen.“
Mit Blick auf die jüngsten Lockerungen lobte der Intensivmediziner die Disziplin der Deutschen:
„Vor allem haben die schnell sinkenden Zahlen aber auch gezeigt, dass sich die Menschen in Deutschland in der großen Mehrheit weiterhin sehr diszipliniert verhalten. Nur deshalb können wir uns auch vieles erlauben.“
Diese Mentalität müsse man unbedingt erhalten: Maske tragen, Abstand, Hygieneregeln, regelmäßig testen. Wenn viele Menschen unvorsichtig würden, könnten sich im Herbst wieder mehr Infektionen ereignen, vor allem, wenn die Mutation B.1.617.2 die bereits dominante Virus-Variante sei, warnte der Divi-Präsident: „Dann ist eine vierte Welle möglich.“
Wenn dem so wäre, könnte es erneut viele Schwerkranke und Todesfälle geben. „Die Intensivmedizin ist auf dieses Szenario aber vorbereitet. Wie in der zweiten und dritten Welle können wieder kurzfristig Kapazitäten freigemacht werden.“ Dennoch seien Disziplin und Impfungen entscheidend, um gut durch den Sommer zu kommen, mahnte der Divi-Präsident. „Dann wird trotz neuer Mutante auch die Inzidenz unter 100 bleiben können.“
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