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Mit Know-how japanischer Todesfabrik: China wirft USA Biowaffen-Entwicklung vor – Bericht

© AP Photo / Mark SchiefelbeinDie staatlichen Flaggen von China und den USA
Die staatlichen Flaggen von China und den USA - SNA, 1920, 05.06.2021
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China hat einem Medienbericht zufolge den USA vorgeworfen, biologische Waffen zu entwickeln und dabei die Erfahrungen der berüchtigten japanischen Todesfabrik „Einheit 731“ aus dem Zweiten Weltkrieg zu nutzen, welche biologische sowie chemische Waffen entwickelt und an Testpersonen erprobt hat.
Chinas Außenamtssprecherin Hua Chunying habe in einer Erklärung Washington dazu aufgefordert, eine Auskunft über den Ausbruch eines unbekannten Virus im Bundesstaat Virginia kurz vor der globalen Corona-Pandemie zu geben, berichtete der russische TV-Sender „Swesda“. Damit habe Peking auf eine Erklärung des ehemaligen US-Außenministers Mike Pompeo reagiert, der auf einen künstlichen Ursprung des neuartigen Coronavirus hingewiesen und gesagt habe, es gebe Beweise dafür, dass das Virus aus einem Labor in der chinesischen Stadt Wuhan entwichen sei.
China seinerseits sei überzeugt, dass biologische Waffen in Fort Detrick, einer wissenschaftlichen Außenstelle des US- Verteidigungsministeriums im US-Bundesstaat Maryland, entwickelt worden seien. Chunying habe angegeben, dass die tödliche Lungenkrankheit hauptsächlich in der Nähe dieses Labors registriert worden sei. Peking würde zudem beteuern, dass nach dem Zweiten Weltkrieg die Wissenschaftler der japanischen „Einheit 731“ gerade in das besagte Labor ausgeflogen worden seien.
Zuvor hatte die US-Regierung in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass sich die Geheimdienste des Landes „kein abschließendes Urteil“ über die Labor-Hypothese in Bezug auf das Coronavirus gebildet haben, das die globale Pandemie verursacht hat. US-Präsident Joe Biden hatte die Geheimdienste beauftragt, diesbezügliche Daten aktiv zu sammeln und zu analysieren und ihm innerhalb von 90 Tagen auch einen Bericht dazu vorzulegen.
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kam in einer im März vorgelegten Studie zu dem Schluss, dass das Virus außer in Fledermäusen auch in Schuppentieren seinen Ursprung haben könnte. Die Theorie, dass es aus einem Labor entwichen sein könnte, bezeichneten die beteiligten Wissenschaftler dagegen als „extrem unwahrscheinlich“.
Nach aktuellen Angaben der WHO gibt es weltweit mehr als 170 Millionen Corona-Infektionen. Über 3,6 Millionen Menschen starben mit dem Virus.

„Einheit 731“

Die japanische „Einheit 731“ war ein von Militärs und Wissenschaftlern geführtes Vernichtungslabor im besetzten Nordosten Chinas, welches zwischen 1934 und 1945 an Hunderttausenden Chinesen mit Milzbrand, Pest und Cholera experimentiert hatte.
Diese berüchtigte Truppeneinheit stand unter dem Kommando des Arztes Dr. Shiro Ishii und betrieb nahe der Stadt Harbin eine Forschungsanstalt für die Entwicklung biologischer und chemischer Waffen. Überlebende gab es nicht, da die Japaner kurz vor ihrer Niederlage die Anlagen vollständig zerstörten und sämtliche Insassen töteten. Die leitenden Kommandanten der „Einheit 731“ gingen straffrei aus, hieß es in einem Bericht der „TAZ“. Sie hätten den USA die wichtigsten Forschungsunterlagen übergeben und dafür Immunität während den Tokioter Prozessen zu Kriegsverbrechen erhalten.
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