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Bau von Reaktoranlage: Bill Gates und Warren Buffett entscheiden sich für Wyoming als Standort

© AFP 2021 / SPENCER PLATTBill Gates und Warren Buffett (Archivbild)
Bill Gates und Warren Buffett (Archivbild) - SNA, 1920, 04.06.2021
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Das vom Milliardär Bill Gates gegründete Technologieunternehmen TerraPower und der Energieversorger PacificCorp haben den US-Bundesstaat Wyoming für den Bau eines neuen fortschrittlichen Kernreaktors ausgewählt. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Der Reaktor soll demnach auf dem Gelände eines Kohlekraftwerks errichtet werden, das stillgelegt werden soll. Der genaue Standort der Reaktor-Demonstrationsanlage soll bis Ende des Jahres bekannt gegeben werden.
PacificCorp gehört zu der Holding Berkshire Hathaway, die von dem Investor Warren Buffett geleitet wird.
Wyomings Gouverneur Mark Gordon bestätigte die Nachricht. „Dies ist unser schnellster und klarster Weg, kohlenstofffrei zu werden“, sagte er. Die Kernenergie sei ein Teil seiner Gesamtstrategie für Energie in Wyoming. Wyoming ist der US-Bundesstaat mit der landesweit höchsten Kohleproduktion.
Bei dem Projekt gehe es um einen natriumgekühlten Schnellreaktor mit einer Leistung von 345 Megawatt, die bei Spitzenbedarf auf 500 MW erhöht werden könnte. TerraPower sagte im vergangenen Jahr, die Anlage würde eine Milliarde US-Dollar kosten.
Bei einer Pressekonferenz zum Start des Projekts in Cheyenne, Wyoming, zeigte sich Gates zuversichtlich, dass der neue Reaktor die Energiewirtschaft verändern werde: „Wir glauben, dass Natrium die Spielregeln in der Energieindustrie ändern wird“, zitiert ihn die Zeitung „The Guardian“.
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Ende 2020 hatte das US-Energieministerium dem Technologie- und Forschungsunternehmen eine erste Finanzierung in Höhe von 80 Millionen Dollar für die Demonstration der Technologie eines Natrium-gekühlten Reaktor gebilligt und weitere Geldmittel für die kommenden Jahre zugesagt, falls der Kongress diese genehmigen sollte.
Laut dem TerraPower-CEO, Chris Levesque, soll der Bau der Demonstrationsanlage etwa sieben Jahre dauern.
Der republikanische Senator von Wyoming, John Barrasso, sagte, dass der Bau des Demonstrationsprojekts nicht nur kohlenstofffreien Strom ins Netz bringen, sondern auch die einst aktive Uranbergbauindustrie des Bundesstaates wiederbeleben könnte.
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