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Türkei meldet neuen Erdgasfund im Schwarzen Meer

© REUTERS / MURAT CETINMUHURDARDer türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan - SNA, 1920, 04.06.2021
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Die Türkei ist laut dem Präsidenten des Landes, Recep Tayyip Erdogan, bei ihrer Suche nach Rohstoffen im Schwarzen Meer erneut auf Erdgasvorkommen gestoßen.
„Unser Bohrschiff ‚Fatih‘hat im Bohrloch Amasra-1 im Gasfeld Sakarya ein Vorkommen mit 135 Milliarden Kubikmeter Erdgas entdeckt“, zitiert die Zeitung „Daily Sabah“ Erdogan.
Man werde die Bohrarbeiten in der Region fortsetzen, so der türkische Präsident. In der ersten Phase werden Erdgasfördersysteme auf dem Meeresboden errichtet. In der zweiten Phase werde die Anlage in Betrieb genommen, die das Erdgas an Land aufbereite und gebrauchsfertig mache.
„Die dritte Stufe ist die Pipeline, die die Verbindung zwischen dem System auf See und der Anlage an Land herstellt“, so Erdogan.
Die Türkei muss angesichts eines Mangels an eigenen Energiereserven einen Großteil des Bedarfs importieren. Sie ist einer der größten Abnehmer für russisches Erdgas.
Das türkische Forschungsschiff Oruc Reis bei Vorbereitungen auf Bohrungsarbeiten im Mittelmeer (Archivbild) - SNA, 1920, 24.05.2021
Gasstreit im Mittelmeer: Türkei kann Bohrungen ausweiten – Minister
Die „Fatih“ bohrt seit dem 20. Juli im Schwarzen Meer. Im August 2020 hatte die Türkei bereits ein Vorkommen mit 405 Milliarden Kubikmetern entdeckt. Ziel sei es, das Land im Jahr 2023 mit Gas aus dem Vorkommen zu versorgen, so Erdogan damals. Experten hatten mit Skepsis auf diese Ankündigung reagiert.
Die Türkei sucht auch im östlichen Mittelmeer nach Erdgas, befindet sich dort aber mit Anrainern wie Zypern und Griechenland im Konflikt.
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