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Facebook will Sonderregelung für Politiker abschaffen – Medien

© REUTERS / Dado RuvicDas Facebook-Logo
Das Facebook-Logo - SNA, 1920, 04.06.2021
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Facebook will künftig auf seine umstrittene Politik verzichten, Politikerinnen und Politiker – im Unterschied zu normalen Nutzern – von den Regeln der Inhaltsmoderation auszunehmen. Dies berichtete das Technikportal „The Verge“ unter Verweis auf Quellen.
Vor einem Monat hatte die Aufsichtsbehörde von Facebook – eine unabhängige Gruppe von Menschenrechtsexperten, die von dem Unternehmen finanziert wird, um dessen heikelste Entscheidungen im Inhaltsbereich zu überprüfen – die Entscheidung bestätigt, das Konto des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zu sperren.
Gleichzeitig kritisierte das Aufsichtsgremium die Sonderbehandlung von Politikern: „Die gleichen Regeln sollten für alle Nutzer gelten“, argumentierte die Behörde. Das Aufsichtsgremium gab Facebook bis zum 5. Juni Zeit, um auf seine Empfehlungen zu Richtlinien zu reagieren. Nun werde erwartet, dass Facebook sich am Freitag zu den kritischen Empfehlungen äußern werde, schrieb der Verfasser des Beitrags, Alex Heath.
Zudem plane das soziale Neztwerk, das Publikum über das unklare System von „Strikes“ aufzuklären, die die Accounts für Verstöße gegen die Inhaltsregeln bekommen, berichtete „The Verge“ unter Berufung auf zwei Quellen ,die mit der Situation vertraut sein sollen. Die Nutzer sollten nun wissen, wann sie einen Strike für die Verletzung der Regeln erhalten haben, der zu einer Sperrung führen könne.
Medienberichten zufolge hatten zuvor Facebook-Mitarbeiter eingegriffen, um Konten von Politikern vor harten Strafen im Rahmen der Strikes-Richtlinie zu schützen.
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Facebook hatte in den letzten Jahren eine Liste von Politiker-Konten geführt, die nicht dem gleichen Faktencheck- und Inhaltsmoderationsprozess unterliegen wie die der anderen Nutzer.
Nach dem Angriff von Trumps Anhängern auf das US-Kapitol im Januar hatte Facebook auf unbestimmte Zeit seine Möglichkeit ausgesetzt, Beiträge zu posten. Das Aufsichtsgremium von Facebook befand, dass die besondere Maßnahme in Bezug auf Trumps Konto zu Unrecht ergriffen worden sei, weil die öffentlichen Richtlinien von Facebook nicht deutlich gemacht hätten, in welchem Fall die Möglichkeit eines Nutzers, Beiträge zu posten, auf unbestimmte Zeit gesperrt werden könne.
Die Aufsichtsbehörde gab Facebook 30 Tage Zeit, um auf ihre Empfehlungen zu reagieren. Innerhalb von sechs Monaten müsse das Unternehmen seine Überprüfung von Trumps Account abschließen, hieß es.
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