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Deutsche Tierschützer warnen vor Abgabewelle bei „Corona-Haustieren“

© AFP 2021 / CHRISTOF STACHEZwei Hunde eines Besitzers in Erfurt
Zwei Hunde eines Besitzers in Erfurt  - SNA, 1920, 04.06.2021
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Angesichts niedrigerer Infektionszahlen befürchten deutsche Tierschützer zahlreiche Abgaben von in der Corona-Pandemie angeschafften Haustieren. Das teilte Tierschutzbund-Sprecherin Lea Schmitz gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit.
„Viele Menschen haben sich womöglich spontan, aus Einsamkeit durch die Kontaktbeschränkungen (...) ein Tier beim Züchter oder schlimmstenfalls über dubiose Internetanzeigen gekauft“, sagte Schmitz.
Einige der mehr als 550 Tierheime sind bereits jetzt schon nach eigenen Angaben mit „Corona-Abgaben“ konfrontiert.
Dabei handelt es sich den Informationen zufolge etwa um Hunde oder Katzen, die in Zeiten hoher Infektionszahlen und strenger Kontaktbeschränkungen angeschafft wurden.
„Eine größere Abgabewelle gibt es aber zum Glück noch nicht. Dennoch ist die Sorge groß“, so Schmitz.
Wie der Deutsche Tierschutzbund unter Verweis auf den Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) und den Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) berichtete, hat die Pandemie zu einem regelrechten „Haustierboom“ geführt.
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Demnach nahm im Corona-Jahr 2020 die Zahl der Haustiere in deutschen Haushalten im Vorjahresvergleich um knapp eine Million Tiere zu.
Hundehaltern, die sich mit ihrem Tier überfordert fühlen, empfiehlt die Stiftung „Vier Pfoten“, eine Hunde- oder Welpenschule zu besuchen.
„Zur Überbrückung voller Arbeitstage können zum Beispiel Hundetagesstätten aushelfen“, ergänzte eine Sprecherin auf dpa-Anfrage.

Corona-Stand in Deutschland

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionsfälle in Deutschland ist binnen eines Tages laut dem Robert Koch-Institut (Stand: 4. Juni, 03:11 Uhr) um 3165 auf insgesamt 3.695.633 Infektionen gestiegen. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 7380 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Freitagmorgen mit bundesweit 29,7 an (Vortag: 34,1; Vorwoche: 39,8).
Weitere 86 Todesfälle wurden demnach innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche waren es 192 Tote gewesen. Insgesamt sind damit bislang 89.026 Menschen an oder mit dem Virus gestorben.
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