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US-Armee hat unbeabsichtigt 23 Zivilisten im Jahr 2020 getötet – Bericht zu Auslandseinsätzen

© AP Photo / Shakh AivazovUS-Soldaten (Archivbild)
US-Soldaten (Archivbild) - SNA, 1920, 03.06.2021
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Die US-Armee hat im vorigen Jahr in ausländischen Kriegsgebieten mindestens 23 Zivilisten unbeabsichtigt getötet und weitere zehn verletzt. Das folgt aus einem jährlichen Bericht des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums, der am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlicht wurde.
Demnach übernimmt das Militär die Verantwortung für die unabsichtliche Tötung von Zivilisten im Irak, in Afghanistan, Somalia, Jemen und Nigeria.
Die meisten zivilen Todesopfer habe es in dem Berichtszeitraum in Afghanistan gegeben. In diesem Land seien 20 Zivilisten unabsichtlich getötet worden. Jeweils ein weiteres ziviles Todesopfer sei in Somalia im Februar und im Irak im März 2020 gemeldet worden. Zum 23. Fall gab es im Dokument keine Angaben.
Indes gingen Nichtregierungsorganisationen von einer höheren Zahl aus und werfen dem US-Militär vor, die Angehörigen der Opfer trotz verfügbarer Mittel nicht ausreichend zu entschädigen.
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Im vorigen Jahr hatte der US-Kongress Medienberichten zufolge drei Millionen US-Dollar für eine finanzielle Entschädigung der betroffenen Familien freigegeben. Es seien jedoch keine Zahlungen dieser Art geleistet worden.
Seit 2018 muss das Pentagon einen jährlichen Bericht über zivile Opfer vorlegen. Teile davon bleiben geheim. Ein Teil des Dokuments wird jedoch bekannt gegeben.
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