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„Bereit, weil Ihr es seid“ – Grüne präsentieren Wahlkampfmotto

© AP Photo / JENS MEYERDas Logo der Partei Bündnis 90/Die Grünen
Das Logo der Partei Bündnis 90/Die Grünen - SNA, 1920, 03.06.2021
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Die Partei Bündnis 90/Die Grünen hat am Donnerstag das Motto präsentiert, mit dem sie in den Bundestagswahlkampf gehen will. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur wurde der Spruch „Bereit, weil Ihr es seid“ in Sichtweite des Berliner Kanzleramts vorgestellt.
Der „zentrale Kampagnenclaim“ wurde laut dem Bundesgeschäftsführer Michael Kellner auf Vorschlag einer Agentur im Bundesvorstand ausgewählt und soll zwei Punkte zum Ausdruck bringen: Zum einen sei die Gesellschaft viel weiter als die große Koalition – etwa beim Klimaschutz, bei der Verringerung sozialer Ungleichheit oder beim Eintreten für ein starkes Europa. Da gebe es „eine ganz große Erwartung, eine ganz große Veränderungsbereitschaft, auf die wir setzen in diesem Wahlkampf“, zitiert ihn die DPA.
Zum anderen sage der Spruch auch etwas über die Grünen: „nämlich, dass wir bereit sind“. Erstmalig gehe die Partei in einen Wahlkampf, „wo wir im Duell mit der Union um das Kanzleramt sind und erstmalig eine Kanzlerkandidatin für einen Bundestagswahlkampf aufstellen, so Kellner.
Die Grünen präsentierten ihr Motto am Donnerstag zweigeteilt. Auf einer Brücke im Regierungsviertel prangte in großen Buchstaben und nach Parteiangaben auf biologisch abbaubarem gelbem Grund „weil Ihr es seid“. Ein Boot auf der Spree mit dem Schriftzug „Bereit“ ergänzte den Spruch.
Auch andere Parteien haben bereits ihr Wahlkampfmotto präsentiert. Die FDP geht mit dem Slogan „Nie gab es mehr zu tun“ in den Wahlkampf, der Spruch der AfD lautet „Deutschland. Aber normal“.
Zur Bundestagswahl 2013 war der Grünen-Slogan noch „Darum Grün“, 2017 war es dann „Zukunft wird aus Mut gemacht“.
CDU-Chef Armin Laschet - SNA, 1920, 03.06.2021
„Ich kämpfe gegen die AfD!“ – Armin Laschet macht Dampf in Sachsen-Anhalt
Laut den am Mittwoch veröffentlichen Daten des Meinungsforschungsinstituts Forsa kann die CDU/CSU aktuell mit 25 Prozent der Stimmen rechnen, die Grünen landen im neuen RTL/ntv-Trendbarometer direkt hinter der Union mit 24 Prozent. Die FDP hat mit 14 Prozent die SPD eingeholt, die AfD und die Linke würden neun beziehungsweise sechs Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinigen können.
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