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Überschwemmung in Brasilien: Rio Negro weist höchsten Wasserstand seit fast 120 Jahren auf

© AFP 2021 / MICHAEL DANTASÜberschwemmung in Manaus (Brasiliens Bundesstaat Amazonas)
Überschwemmung in Manaus (Brasiliens Bundesstaat Amazonas) - SNA, 1920, 02.06.2021
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Die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas Manaus erlebt die stärkste Überschwemmung seit dem Beginn der Aufzeichnungen 1902. Dies berichtete das Nachrichtenportal „G1“ am Dienstag (Ortszeit).
Demnach machte der nach heftigen Regen gestiegene Wasserpegel im Fluss Rio Grande, der bei Manaus in den Amazonas mündet, 29,98 Meter aus. Der bisherige Rekordwert habe im Jahr 2012 29,97 Meter betragen.
Mehr als 24.000 Familien in 15 Stadtbezirken von Manaus seien von dem Hochwasser betroffen. Laut dem Bürgermeister David Almeida wurden in den zurückliegenden 40 Tagen, als der Wasserpegel zu steigen begann, über neun Kilometer Brücken und Übergänge errichtet.
Viele Ladenbesitzer, in deren Geschäfte Wasser eingedrungen sei, sollen von Verlusten berichtet haben.
Die Stadtverwaltung habe begonnen, Miethilfen an mehr als 1300 Familien auszuzahlen, da sie wegen der Überschwemmung ihre Häuser verlassen mussten, berichtete das Webportal.
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Nach Angaben des Zivilschutzes waren etwa 455.000 Menschen im gesamten Bundesstaat von den Auswirkungen der Überschwemmung betroffen. In 58 der 62 Gemeinden des Bundesstaates Amazonas habe das Hochwasser Schäden angerichtet.
Sieben der zehn größten Überschwemmungen im Amazonasbecken ereigneten sich nach Angaben des staatlichen brasilianischen Geologischen Dienstes in den letzten 13 Jahren.
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Die Wasserstände im Amazonasgebiet könnten bis Ende Juni oder Juli, wenn die Überschwemmungen normalerweise ihren Höhepunkt erreichen, noch leicht ansteigen, berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Verweis auf Meteorologen.
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