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Nachtnews: Tote Zivilisten nach Explosion in Kabul, Lockdown in Melbourne wird verlängert

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 02.06.2021
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Mindestens zehn tote Zivilisten nach zwei Explosionen in Kabul; Biden setzt Ölförder-Aktivitäten in Alaska-Schutzgebiet aus; UN-Sicherheitsrat will wieder überwiegend Sitzungen mit Präsenz; Lockdown in Melbourne wird verlängert; Feuerwehrmann in Kalifornien erschossen.
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Mindestens zehn tote Zivilisten nach zwei Explosionen in Kabul

In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind bei zwei separaten Anschlägen auf Minibusse mindestens zehn Zivilisten getötet worden. Mindestens zwölf weitere seien verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher heute mit. Die Explosionen ereigneten sich in der Nacht in kurzer Abfolge im Westen der Stadt. Es war zunächst unklar, wieso die Minibusse Ziel eines Angriffs waren. Bisher bekannte sich niemand dazu. In der Vergangenheit haben die militant-islamistischen Taliban und die Terrormiliz Islamischer Staat Anschläge in Kabul für sich reklamiert. Zuletzt waren Mitte Mai in Kabul bei mehreren Explosionen in der Nähe einer Schule mindestens 85 Menschen ums Leben gekommen, großteils junge Mädchen.

Biden setzt Ölförder-Aktivitäten in Alaska-Schutzgebiet aus

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden hat alle Aktivitäten zur Öl- und Gasförderung in einem arktischen Naturschutzgebiet in Alaska ausgesetzt. Die Suspendierung gelte bis zu einer umfassenden Analyse auf Grundlage der Umweltschutzgesetze, teilte das US-Innenministerium mit. Bei der Vergabe von Bohrrechten im Arctic National Wildlife Refuge seien rechtliche Mängel festgestellt worden. Damit stoppt die Biden-Regierung eine umstrittene Maßnahme der Regierung von Donald Trump.

UN-Sicherheitsrat will wieder überwiegend Sitzungen mit Präsenz

Nach mehr als einem Jahr von größtenteils virtuellen Treffen wegen der Covid-19-Pandemie stellt der UN-Sicherheitsrat künftig wieder weitgehend auf Sitzungen mit persönlicher Präsenz um. Hoffentlich wird uns nichts von unseren Plänen abhalten, dass man alle Treffen persönlich im Plenarsaal abhalte, sagte der estnische UN-Botschafter und Ratspräsident im Juni, Sven Jürgenson, in New York. Ausgenommen seien allerdings besonders hochrangige Treffen mit der Teilnahme von zum Beispiel Außenministern. Diese müssten aus der ganzen Welt anreisen, wofür die Zeit noch nicht reif sei.

Lockdown in Melbourne wird verlängert

Der australische Bundesstaat Victoria verlängert den Lockdown in Melbourne um weitere sieben Tage. Die Maßnahme sollte am Donnerstagabend enden, aber gelte nun bis zum 10. Juni, teilt die Landesregierung mit. Heute meldete Victoria sechs neue Fälle im Vergleich zu neun am Vortag. Die Gesamtzahl der Infektionen bei dem jüngsten Ausbruch in der zweitgrößten Stadt Australiens beläuft sich demnach bislang auf 60.

Feuerwehrmann in Kalifornien erschossen

In einer Feuerwache in Kalifornien ist ein Feuerwehrmann erschossen und ein Kollege durch Schüsse verletzt worden. Als mutmaßlichen Täter nannte die Polizei einen Mann, der zum Zeitpunkt des Verbrechens ebenfalls für die Feuerwehr im Bezirk Santa Clarita arbeitete. Nach der Tat habe der mutmaßliche Schütze sein Wohnhaus aufgesucht, sich auf dem Grundstück verbarrikadiert und das Haus in Brand gesteckt. Das Gebäude brannte völlig ab. Auf dem Grundstück wurde die Leiche eines Mannes mit einer Schusswunde vorgefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Schütze Suizid beging. Über das Tatmotiv wurde bisher nichts bekannt.
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