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Studie zu Biontech-Pfizer: Israel hält Herzmuskelentzündung für mögliche Impffolge

© REUTERS / STEPHANE MAHEImpfung mit Pfizer-BioNTech in Frankreich
Impfung mit Pfizer-BioNTech in Frankreich - SNA, 1920, 02.06.2021
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Laut einer neuen Studie sehen israelische Wissenschaftler einen möglichen Zusammenhang zwischen der Impfung mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff und Fällen von Herzmuskelentzündungen.
Die Ergebnisse der Studie gab das israelische Gesundheitsministerium am Dienstag bekannt. Laut der Mitteilung wurde während der Untersuchung ein möglicher Zusammenhang zwischen der zweiten Dosis des Impfstoffs und Herzmuskelentzündungen, auch als Myokarditis bekannt, bei Männern im Alter zwischen 16 und 30 Jahren festgestellt. Bei 16- bis 19-jährigen Männern sei dies häufiger beobachtet worden, als in anderen Altersgruppen. Der eigentliche Zusammenhang zwischen den Fällen und der Impfung ist noch nicht bewiesen und wird nach Angaben der Studienleiter weiter untersucht.
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Zuvor wurde offiziell berichtet, dass unter den über fünf Millionen Geimpften in Israel insgesamt 275 Fälle von Myokarditis zwischen Dezember und Mai aufgetreten seien. Die meisten Patienten mit Herzentzündung hätten nicht länger als vier Tage im Krankenhaus verbracht und 95 Prozent der Fälle seien von drei Expertenteams als mild eingestuft worden, teilte das Ministerium weiter mit. Es bestand ebenfalls darauf, dass die Vorteile durch die Impfung die Risiken überwiegen würden.

Kein Grund zur Besorgnis?

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (Ema) hatte letzte Woche geschrieben, dass Herzentzündungen nach der Impfung mit Biontech/Pfizer kein Grund zur Besorgnis seien, da sie weiterhin so oft auftreten würden, wie es die allgemeine Bevölkerung sonst betreffe. Die Ema fügte hinzu, dass junge Männer besonders anfällig für die Erkrankung seien.
Eine Beratungsgruppe der US-amerikanischen Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten hatte im Mai jedoch empfohlen, eine weitere Untersuchung eines möglichen Zusammenhangs zwischen Myokarditis und mRNA-Impfstoffen durchzuführen.
Der US-Hersteller und Biontech-Partner Pfizer hatte seinerseits erklärt, dass man sich der israelischen Beobachtungen von Myokarditis bewusst sei und kein kausaler Zusammenhang mit dem Impfstoff entdeckt worden sei. Vor dem Hintergrund der kommenden Impfungen von Kindern mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff werden die untersuchten Fälle von Herzmuskelentzündungen gerade bei jungen Männern jedoch schon zu einem Streitthema in Deutschland.
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