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Karin Kneissl wird Aufsichtsratsmitglied bei Rosneft

© AP Photo / Alexander Zemlianichenkoehemalige Außenministerin Österreichs Karin Kneissl
ehemalige Außenministerin Österreichs Karin Kneissl - SNA, 1920, 02.06.2021
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Die ehemalige Außenministerin Österreichs Karin Kneissl ist zum Aufsichtsrat des russischen Ölkonzerns Rosneft gewählt worden. Das folgt aus einer Pressemitteilung des Unternehmens am Mittwoch.
Demnach wurde eine neue Zusammensetzung des Aufsichtsrates bei der Jahreshauptversammlung der Aktionäre am Dienstag gewählt. Das Gremium zählt elf Mitglieder. Dr. Karin Kneissl will sich demnächst gegenüber SNA zu ihrer neuen Position bei Rosneft äußern.
Wie es weiter heißt, wurde nur der Professor der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftshochschule Oleg Wjugin nicht in den neuen Aufsichtsrat aufgenommen.
Karin Kneissl (Archiv) - SNA, 1920, 03.03.2021
Österreich
Karin Kneissl für Rosneft-Aufsichtsrat nominiert
Die übrigen Ratsmitglieder behielten hingegen ihre Posten. Als unabhängige Direktoren seien neben Kneissl auch der Geschäftsführer der Nord Stream 2 AG (Betreiber des Baus der Pipeline Nord Stream 2) und Vize-Vorsitzende des Rosneft-Aufsichtsrates Matthias Warnig, der Vorstandschef des Unternehmens „Marcuard Holding Ltd“ Hans-Georg Rudloff sowie der Vorsitzende des Aktionärsausschusses der Nord Stream AG, Altkanzler Gerhard Schröder, in die neue Zusammensetzung aufgenommen worden, heißt es.
Die Aufsichtsmitglieder seien unter anderem der russische Energieminister, Alexander Nowak, Rosneft-Chef Igor Setschin, der Ex-Leiter der BP Robert Dudley, der Präsident für wissenschaftliche Forschungsarbeiten der Qatar Foundation, Faisal Alsuwaidi, sowie der Vertreter des souveränen Fonds QIA Hamad Rashid Al-Mohannadi.

Rosneft

Der Hauptaktionär von Rosneft ist der Staat, der 40,4 Prozent der Aktien besitzt. Rosneft hat auch ausländische Aktionäre: 19,75 Prozent der Aktien gehören der britischen BP, 18,53 Prozent dem katarischen souveränen Fonds QIA. Eine Aktie ist im Besitz des Staates, vertreten durch die Föderale Agentur zur Verwaltung von Staatseigentum Rosimuschtschestwo. Die Tochtergesellschaften „RN-Neftkapitalinvest“ und „RN-Kapital“ verfügen über 9,6 Prozent bzw. 0,76 Prozent.
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