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Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Haseloff fühlt sich im Kampf gegen AfD alleine gelassen

© REUTERS / CHRISTIAN MANGDer Spitzenkandidat der Christlich-Demokratischen (CDU) und Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff spricht während einer Presseveranstaltung zur Wiederaufforstung vor der Bundestagswahl in Oranienbaum-Worlitz, Deutschland, 2. Juni 2021.
Der Spitzenkandidat der Christlich-Demokratischen (CDU) und Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff spricht während einer Presseveranstaltung zur Wiederaufforstung vor der Bundestagswahl in Oranienbaum-Worlitz, Deutschland, 2. Juni 2021. - SNA, 1920, 02.06.2021
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Laut Umfragen könnte die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. Juni der AfD mehr Stimmen bringen, als bisher erwartet. Vor diesem Hintergrund kritisiert Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) die politische Konkurrenz aktuell für mangelnde Unterstützung im Kampf gegen die Rechten.
„Ich kann nicht allein die Prozente bringen, die die AfD uns abgenommen hat, wenn Parteien wie die SPD um die zehn Prozent liegen“, sagte Haseloff am Mittwoch gegenüber der „Welt“. Besonders scharf attackierte er dabei die SPD.
Die SPD sei eine Volkspartei gewesen und die CDU als „Einzige übrig geblieben“. Es könne nicht die „Aufgabe eines Mannes und einer Partei sein, das Problem in Sachsen-Anhalt und in Deutschland mit der AfD zu lösen“, so Haseloff.
Er müsse auch die Frage stellen an die Parteien, die ihn kritisieren würden, wandte sich Haseloff an die politische Konkurrenz: „Wo sind denn deren Zahlen, damit wir der AfD das Wasser abgraben?“ Im aktuellen Sachsen-Anhalt-Trend vom 30. Mai liegt die CDU bei knapp 30 Prozent, die AfD dagegen bei um 25 Prozent. Die beiden aktuellen Koalitionspartner von Haseloff, Grüne und SPD, kämen lediglich auf zehn beziehungsweise neun Prozent.

AfD vor Woche noch stärkste Kraft

Noch viel mehr Alarm hatte dabei die vorletzte Umfrage vom 28. Mai geschlagen. Damals wäre die AfD mit 26 Prozent sogar die stärkste Kraft gewesen, gefolgt von der CDU mit 25 Prozent. CDU, Grüne und SPD zusammen wären vor einer Woche nur noch auf 46 Prozent gekommen.
„Wenn die um zehn Prozent rumdümpeln, was soll ich dann alleine in der politischen Mitte machen?“, fragte Haseloff bezüglich der SPD und der Grünen weiter. Seine Botschaft: Die politische Konkurrenz müsse stärker werden, damit man insgesamt als demokratische Parteien die AfD zurückdrängen und auch eine klare Kante zeigen könne. Immer auf die anderen zu zeigen, „wenn du selber im Prinzip nichts auf die Matte zu bringen hast“, ist aus seiner Sicht zu wenig.
Der sächsisch-anhaltische Ministerpräsident Reiner Haseloff versucht, eine Gesichtsmaske abzunehmen, als er am 21. Mai 2021 die Baustelle der Elektrolyseplattform IMWS (Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen) zur Wasserstoffproduktion besucht. Symbolfoto - SNA, 1920, 27.05.2021
Umfragen: AfD in Sachsen und Sachsen-Anhalt stärkste Kraft
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