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Entwicklungsminister Müller fordert Finanzierung von Impfdosen für ärmere Länder

© REUTERS / STRINGERImpfung in Ecuador (Symbolbild)
Impfung in Ecuador (Symbolbild)  - SNA, 1920, 02.06.2021
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Im Vorfeld eines Spitzentreffens der Impfallianz Covax hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller dazu aufgerufen, Anstrengungen zur Finanzierung von Impfdosen für ärmere Ländern zu verstärken. Das teilte die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch mit.
„Corona besiegen wir nur mit einer weltweiten Impfkampagne. Das muss auch für die Ärmsten gelten“, sagte er gegenüber der Agentur.
Ziel müsse es sein, mindestens 30 Prozent der Menschen auch in Entwicklungsländern bis Anfang nächsten Jahres zu vakzinieren.
Dazu müssten die globale Impfstoffplattform Covax bis Ende 2021 „endlich vollständig finanziert, Überkapazitäten von Impfstoffdosen in den reichen Ländern global gerecht verteilt und die Impfstoffproduktion in Entwicklungsländern aufgebaut werden“, forderte Müller.
„Ich hoffe, dass heute auf dem COVAX-Gipfel die noch fehlenden Mittel zum Kauf der Impfdosen für die armen Länder bereitgestellt werden“, betonte er.
Weiterhin fehlten 16 bis 18 Milliarden US-Dollar – etwa für die Verteilung der Präparate, für Kühlketten, Tests und Medikamente zur Behandlung der Folgen einer Covid-19-Infektion.
Die internationale Gemeinschaft müsse diese Finanzlücke schließen. Deutschland geht dem Minister zufolge voran und hat 2,2 Milliarden Euro für ein Welt-Impfprogramm bereitgestellt.
Auch sei wichtig, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angekündigt hat, dass Deutschland 30 Millionen Impfstoffdosen bis Jahresende an ärmere Länder abgeben werde.

EU-Staaten wollen 100 Millionen Corona-Impfdosen spenden

Zuvor wurde mitgeteilt, dass die EU-Staaten bis Jahresende mindestens 100 Millionen Dosen Corona-Impfstoff an ärmere Länder spenden würden. Auch solle der Aufbau örtlicher Impfstofffabriken unterstützt werden.
Corona-Impfung in Russland - SNA, 1920, 26.05.2021
EU-Staaten wollen 100 Millionen Corona-Impfdosen spenden
Nach jüngsten Prognosen bekommen die EU-Staaten bis Jahresende noch mehr als eine Milliarde Corona-Impfdosen von den vier Herstellern mit EU-Zulassung.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO beklagt, dass sich reiche Staaten einen Großteil der bisherigen Impfstoffproduktion gesichert haben, während ärmere Länder beim Vakzinieren kaum vorankommen.
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