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WHO erteilt Notzulassung für chinesischen Coronaimpfstoff von Sinovac

© SNA / Miguel Candela / Zur BilddatenbankMitglieder der Hongkong-Regierung lassen sich mit CoronaVac-Impfstoff spritzen. Februar 2021
Mitglieder der Hongkong-Regierung lassen sich mit CoronaVac-Impfstoff spritzen. Februar 2021 - SNA, 1920, 01.06.2021
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Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Notzulassung für den Coronaimpfstoff CoronaVac aus der Produktion des chinesischen Pharmakonzerns Sinovac erteilt.

„Nach der Zulassung könnten Länder, Geldgeber, Händler und Gemeinschaften sicher sein, dass das Präparat allen internationalen Standards für Sicherheit, Produktion und Effizienz gerecht wird“, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung der WHO.

Der Impfstoff wird von Sinovac in Peking hergestellt.
Die Billigung durch die WHO ist eine obligatorische Bedingung dafür, dass das Präparat auf die Liste der über das COVAX-Programm zu vermarktenden Vakzine gesetzt wird. Danach kann CoronaVac in aller Welt verkauft werden.

Chinesischer Impfstoff CoronaVac

CoronaVac ist ein sogenannter Totimpfstoff, auch inaktivierter Impfstoff genannt. Wie sein Name schon zeigt, enthält das Vakzin nur abgetötete Krankheitserreger oder auch deren Bestandteile. Diese können sich nicht mehr vermehren und auch keine Krankheit verursachen.
Die toten Erreger oder Bruchstücke erkennt der Körper als Fremdkörper. Das regt das körpereigene Abwehrsystem dazu an, Antikörper zu produzieren, ohne dass die Krankheit tatsächlich ausbricht.
Latexhandschuhe (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.06.2021
Corona: Virusvarianten-Alphabet der WHO

Gut bewährte Produktionstechnologie

Das Präparat von Sinovac wird mit einer gut bewährten, aber keineswegs einfachen Technologie hergestellt, die es erlaubt, relativ schnell große Mengen von Impfstoff zu produzieren. Allerdings ist bei dem Vakzin ein Verstärker notwendig, um eine Immunreaktion hervorzurufen. Dieser kann grippeähnliche Symptome auslösen. Zudem sind bei Totimpfstoffen regelmäßig auffrischende Spritzen notwendig.
Zu den Totimpfstoffen gehören unter anderem Vakzine gegen Diphtherie, Hepatitis B, Polio (Kinderlähmung), Keuchhusten und Tetanus (Starrkrampf).
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