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Washington offen für Gespräche nach Spionage-Affäre

© SNA / Alexej AgaryschewWeißes Haus (Archiv)
Weißes Haus (Archiv) - SNA, 1920, 01.06.2021
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Nach Angaben der Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, sind die USA bereit, mit europäischen Verbündeten zum Problem der Spionage zusammenzuarbeiten.
„Wir werden mit unseren europäischen Verbündeten und Partnern über die entsprechenden nationalen Sicherheitskanäle zusammenarbeiten, um jede Frage zu klären“, kommentierte sie am Dienstag die Berichte, dass Dänemark den Vereinigten Staaten beim Ausspionieren der EU-Spitzenpolitiker geholfen habe.
„2014 haben die Vereinigten Staaten eine Analyse des Themas Überwachungsmethoden im Ausland durchgeführt, und Präsident Obama hat eine Direktive des Präsidenten erlassen, die die Herangehensweise an dieses Thema erheblich verändert hat“, erklärte sie weiter.
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor der Presse. Brüssel, 31. Mai 2021 - SNA, 1920, 31.05.2021
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Spionage-Berichte

Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ hat Dänemarks Auslandnachrichtendienst Forsvarets Efterretningstjeneste (FE) dem amerikanischen Auslandgeheimdienst NSA (National Security Agency) dabei geholfen, europäische Spitzenpolitiker zwischen 2012 und 2014 auszuspionieren. Darunter waren Angela Merkel, der ehemalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier und der damalige SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Sie hätten über die Bespitzelung erst jetzt erfahren, hieß es.
Nach Angaben des Regierungssprechers Steffen Seibert hat die Bundesregierung die Berichterstattung zur Kenntnis genommen. „Sie steht zur Aufklärung mit allen relevanten nationalen wie internationalen Stellen in Kontakt“, sagte er am Montag.
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