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„Trojanisches Pferd“ gegen Krebs an Universität Edinburgh erfolgreich getestet

© CC0 / kkolosov / PixabayForschung (Symbolbild)
Forschung (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.06.2021
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Ein Präparat, das Krebs- und Bakterienzellen tötet, ohne umliegendes Gewebe zu schädigen, hat ein Forscherteam in Schottland erfolgreich getestet. Darüber schreibt die „London Evening Standard“ am Dienstag.
Forscher an der Universität Edinburgh haben ein Molekül des Fotosensibilisators SeNBD, eines Krebszellenkillers, mit einer alimentären chemischen Verbindung vereint und es damit dazu befähigt, Krebszellen zu töten. Das Experiment wurde an Fisch- und Menschenzellen vorgenommen. Laut Fachleuten sind aber weitere Forschungen notwendig.
Experten an der Universität Edinburgh erläuterten, dass Krebszellen „futterneidisch“ seien. Sie bräuchten große Mengen Nahrung, um Energie zu bekommen, und verschlängen daher viel mehr Futter als gesunde Zellen. So wird ein durch „Nahrungszusatz“ getarntes SeNBD-Molekül zu einem toxischen Köder für bösartige Zellen.
Krebszelle - SNA, 1920, 09.03.2021
Überlebensprotein von Krebs konnte ausgeschaltet werden
Die Entwickler vergleichen das Präparat mit dem Trojanischen Pferd (Trojan horse). Daher stammt auch seine Bezeichnung.
SeNBD wird als Fotosensibilisator durch Licht aktiviert. Das ermöglicht es dem Chirurgen, den Zeitpunkt der Aktivierung des Präparates genau zu bestimmen und dadurch die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung gesunden Gewebes zu verringern und Nebenwirkungen zu vermeiden.

„Diese Studie ist ein wichtiger Schritt nach vorn bei der Entwicklung neuer Behandlungsmethoden, die unter Lichteinwirkung aktiviert werden können, was im Großen und Ganzen sehr gefahrlos ist“, sagt Prof. Dr. Marc Vendrell, Forschungs- und Lehrstuhlleiter an der Universität Edinburgh.

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