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Kreml: Putin begrüßt Bidens Verzicht auf Sanktionen gegen Nord Stream 2

© REUTERS / Maxim ShemetovNord Stream 2 (Archivbild)
Nord Stream 2 (Archivbild) - SNA, 1920, 01.06.2021
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Die US-Regierung hat erklärt, auf weitere Sanktionen gegen die Gaspipeline Nord Stream 2 zu verzichten. Nach Darstellung von Dmitri Peskow, Sprecher von Präsident Putin, hat die russische Führung diese Bekundung begrüßt.
Gefragt, wie Wladimir Putin den erklärten Verzicht der US-Regierung auf die Sanktionen aufgefasst habe, sagte Peskow:
„Präsident Putin weiß um diese Erklärungen aus Washington, und die russische Seite begrüßt diese Erklärungen.“
Bis vor Kurzem führten die Vereinigten Staaten noch Sanktionen gegen die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 bzw. gegen die an deren Bau beteiligten Firmen ein. US-Präsident Biden hat jedoch einräumen müssen, dass diese Maßnahmen kontraproduktiv seien, da der Bau der Gasleitung inzwischen fast abgeschlossen sei.
Bauarbeiten an der Gaspipeline Nord Stream 2 (Archivbild) - SNA, 1920, 01.06.2021
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Fertigstellung gesichert

Nach Angaben der Betreibergesellschaft (Stand 31. März) ist Nord Stream 2 zu 95 Prozent fertig. Ein Teilstück von 121 Kilometern fehle noch. Ende April erklärte der russische Vize-Premier Alexander Nowak (im russischen Ministerkabinett für die Energiepolitik verantwortlich), Russland sei sich absolut sicher, dass Nord Stream 2 zu Ende gebaut werde.
Die Gesamtlänge der beiden Pipelinestränge von Nord Stream 2 beträgt gut 2400 Kilometer, also 1200 Kilometer pro Strang. Damit soll Erdgas aus Russland nach Deutschland zur Weiterleitung in andere EU-Länder transportiert werden.
Die USA sind gegen das russisch-europäische Projekt, unter anderem weil sie Vorzugsbedingungen für ihr Flüssiggas in Europa schaffen wollen. Mit Sanktionen versuchte Washington, die Fertigstellung von Nord Stream 2 zu verhindern. Moskau geht jedoch davon aus, den Bau der Pipeline bis Ende kommenden Sommers abschließen zu können.
Die russische Führung betonte wiederholt, Nord Stream 2 sei ein rein wirtschaftliches Projekt zugunsten Russlands und der Europäischen Union. Die Bundesregierung spricht sich für die Fertigstellung der Gaspipeline aus, die deutsche Wirtschaft kritisiert die exterritorialen Sanktionen, die die USA gegen das Wirtschaftsprojekt Nord Stream 2 verhängt haben.
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