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Nachtnews: Maskenpflicht erst draußen aufheben, Weniger Arztbesuche wegen Schmerzen in der Pandemie

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 01.06.2021
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Österreichische Integrationsministerin verteidigt Islam-Landkarte; Regierung will erneute Anklage Mordverdächtiger ermöglichen; CDU-Gesundheitspolitiker für Verlängerung der Bundes-Notbremse; Weniger Arztbesuche wegen Schmerzen während der Pandemie; Maskenpflicht erst draußen aufheben; Tote Fische und Schildkröten nach Schiffsunglück vor Sri Lanka
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Österreichische Integrationsministerin verteidigt Islam-Landkarte

Die österreichische Integrationsministerin Susanne Raab von der ÖVP hat die in ihrem Land veröffentlichte und harsch kritisierte „Landkarte des politischen Islam“ verteidigt. Es geh hier keineswegs um einen Generalverdacht gegen Muslime, sagte Raab der „Welt“. Es gehe um den gemeinsamen Kampf gegen den politischen Islam als Nährboden für Extremismus. Vertreter der Muslime und Opposition hatten unter anderem kritisiert, dass auf der Karte alle islamischen Einrichtungen gezeigt würden, unabhängig davon, ob sie islamistisch-antidemokratische Tendenzen hätten. Auf der Karte sind 623 muslimische Organisationen, Verbände und Moscheen mit ihrem jeweiligen Hauptsitz in Österreich eingezeichnet.
Moschee (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.05.2021
Muslime wollen „Islam-Landkarte“ aus Österreich zum Justiz-Fall machen

Regierung will erneute Anklage Mordverdächtiger ermöglichen

Mordverdächtigen soll ein zweites Mal der Prozess gemacht werden können, wenn neue Beweise vorliegen. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf ein Papier von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht, das kommende Woche im Bundestag in die erste Lesung gehen soll. Bislang können Täter nicht wegen derselben Tat erneut vor Gericht gestellt werden. Bei unverjährbaren Taten wie Mord dürfe sich jedoch kein Täter sicher sein, nach einem Freispruch doch noch verurteilt zu werden, wenn ihn neue Beweise überführen, sagte der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Johannes Fechner.

CDU-Gesundheitspolitiker für Verlängerung der Bundes-Notbremse

Anders als die Bundesregierung hält der Vorsitzende des Bundestagsgesundheitsausschusses es für nötig, die sogenannte Bundes-Notbremse gegen die Corona-Pandemie über Ende Juni hinaus zu verlängern. Vor allem wegen der Virusvariationen halte er es für sinnvoll, sagte der CDU-Politiker Erwin Rüddel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Wenn die Inzidenzen so niedrig blieben, greife die Notbremse nicht, und alle genießen wieder größtenteils die Freiheiten. Wenn die Inzidenzen allerdings wieder anstiegen, sei es wichtig, dass schnell reagiert werden könne, um die Zahlen im Griff zu behalten, erklärte er.
Wolfgang Kubicki - SNA, 1920, 08.05.2021
Kubicki zu Notbremse: Bundesregierung „nimmt Bevölkerung in Haftung” für eigenes Unvermögen

Weniger Arztbesuche wegen Schmerzen während der Pandemie

Während der Corona-Pandemie sind im vergangenen Jahr weniger Menschen wegen Schmerzen zum Arzt gegangen. Dies gehe aus mehreren Umfragen hervor, wie der Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft, Winfried Meißner, zum heute stattfindenden Aktionstag gegen den Schmerz sagte. Dies liege zum einen an einer Zurückhaltung aus Angst vor einer Ansteckung. Zum anderen sei dies in den Einschränkungen der medizinischen Versorgung begründet, so der Leiter der Sektion Schmerztherapie am Universitätsklinikum Jena. Wie Patienten mit den Schmerzen im Einzelnen umgingen, wisse man allerdings nicht genau. Mit Fortschreiten der Impfkampagne glaubt Meißner an eine weitere Entspannung.

Maskenpflicht erst draußen aufheben

Die Maskenpflicht sollte aus Sicht eines Aerosol-Forschers zuerst im Freien und in großen Hallen aufgehoben werden, bevor man den Einzelhandel angeht. Zwar seien Masken kein Allheilmittel, um eine Corona-Infektion durch Virenübertragung in der Luft zu verhindern, sagte der frühere Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin, Gerhard Scheuch, der Deutschen Presse-Agentur. Aber gerade in kleinen, engen, unbelüfteten Räumen sei die Gefahr am höchsten.

Tote Fische und Schildkröten nach Schiffsunglück vor Sri Lanka

Nach dem Schiffsunglück vor Sri Lanka sind inzwischen Hunderte tote Fische, einige tote Schildkröten, Trümmer und Mikroplastikgranulate an den auch bei Touristen beliebten Stränden gefunden worden. Die unter der Flagge von Singapur registrierte X-Press Pearl brennt seit eineinhalb Wochen. Das Feuer sei inzwischen aber unter Kontrolle, heißt es von der Marine. Mehr als tausend Soldaten und Seeleute versuchten die Strände von den Plastikstückchen zu befreien, die immer wieder an Land geschwemmt würden.
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