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„Mehr Investitionen – mehr Stärke“ – Nato will an neuer Strategie arbeiten

© REUTERS / Olivier Hoslet/Pool via REUTERSNATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor der Presse. Brüssel, 31. Mai 2021
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor der Presse. Brüssel, 31. Mai 2021 - SNA, 1920, 01.06.2021
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Am Vorabend des Nato-Gipfels am 14. Juni haben sich die Außenminister der alliierten Länder darauf geeinigt, dass das Bündnis an der Entwicklung eines neuen Konzepts arbeiten soll. Dafür benötigt man aber auch mehr Investitionen.
„Wir sind uns alle einig, dass der Gipfel uns eine historische Gelegenheit bieten wird, die transatlantische Zusammenarbeit zu stärken und die Alliierten auf eine unvorhersehbare Welt vorzubereiten (...) Es gibt die breiteste Unterstützung für die Notwendigkeit, mit der Arbeit am nächsten strategischen Konzept der Nato als unserer Strategie zu beginnen, da die Umwelt sich seit 2010 merklich verändert hat“, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg auf einer Pressekonferenz im Anschluss an das virtuelle Treffen.
Alle neuen Ideen müssen nach Ansicht des Nato-Generalsekretärs umgesetzt werden. „Aber mehr zu tun bedeutet, mehr zu investieren“, sagte er. Europa und Kanada hätten in den letzten sieben Jahren die Verteidigungsausgaben erhöht. „Wir müssen diese Dynamik beibehalten und gemeinsam mehr investieren, denn gemeinsame Investitionen in die Nato vervielfachen unsere kollektive Stärke“, erklärte Stoltenberg.
Der eintägige Nato-Gipfel wird am 14. Juni im Hauptquartier der Allianz in Brüssel abgehalten. Im Mittelpunkt der Agenda werde voraussichtlich die Verabschiedung der Nato 2030-Initiative stehen, die die veraltete 2010-Strategie des Bündnisses ersetzen soll, die „neue Bedrohungen“ (aus Russland, China, Terrorismus, Hybrid- und Cyberbedrohungen) nicht berücksichtige. Zudem soll man einen Arbeitsplan für die nächsten zehn Jahre aufstellen. Dem Generalsekretär zufolge beinhaltet die ausgearbeitete Strategie nicht nur die Stärkung der transatlantischen Beziehungen, sondern auch die Stärkung der Interaktion zwischen der Allianz und der Europäischen Union.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei der Pressekonferenz nach dem Treffen mit den EU-Verteidigungsminister in Brüssel, 6. Mai 2021 - SNA, 1920, 31.05.2021
„Nato 2030“ – Nato-Generalsekretär will die Kräfte bündeln
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