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Macron appelliert: Christliche und muslimische Heiligtümer in Bergkarabach bewahren

© SNA / Maksim Blinov / Zur BilddatenbankRussische Friedenstruppen am Latschin-Korridor
Russische Friedenstruppen am Latschin-Korridor  - SNA, 1920, 01.06.2021
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat dazu aufgerufen, das christliche und das muslimische Kulturerbe in Bergkarabach zu erhalten.
„Obwohl der Waffenstillstand in Bergkarabach global eingehalten wird, muss noch vieles geleistet werden. Und Frankreich ist bereit, die Bevölkerung weiter zu unterstützen. Ich meine damit die Notwendigkeit, alle Gefangenen freizulassen und die Zugangseinschränkungen für internationale humanitäre Organisationen aufzuheben, sowie ernstzunehmende Probleme in verminten Zonen“, sagte Macron gegenüber Journalisten vor einem Treffen mit dem kommissarischen Premier Armeniens, Nikol Paschinjan.
Paschinjan ist in Paris eingetroffen.
Der französische Präsident verwies auch auf die Notwendigkeit, das Kulturerbe in Bergkarabach in Schutz zu nehmen.

„Ob das christliche oder das muslimische Kulturerbe, es muss erhalten bleiben“, so Macron.

„Und Frankreich muss als Covorsitzender der Minsker Gruppe neben den USA und Russland alles nur Mögliche tun, um eine Deeskalation und die Wiederaufnahme des Dialogs, darunter eines direkten Dialogs, zwischen den Konfliktparteien durchzusetzen“, betonte der französische Präsident.
Konflikt in Bergkarabach
Ende September war der Konflikt in Bergkarabach eskaliert. Zwischen Armenien und Aserbaidschan kam es zu schweren militärischen Auseinandersetzungen. Auf beiden Seiten gab es viele Tote und Verletzte zu beklagen. Baku und Jerewan machten sich gegenseitig für die Verschärfung der Lage verantwortlich. Rund 90.000 Menschen, etwa 60 Prozent der Einwohner von Bergkarabach, flohen während der Kämpfe.
Armenische Soldaten patrouillieren Waffenstillstandslinie zwischen Armenien und Aserbaidschan - SNA, 1920, 27.05.2021
Vorfall an Grenze: Aserbaidschan nimmt sechs armenische Soldaten gefangen
Die Konfliktparteien unternahmen mehrere erfolglose Versuche, eine Waffenruhe zu vereinbaren. Schließlich wurde in der Nacht zum 10. November unter Vermittlung Russlands ein Waffenstillstand geschlossen. Die Vereinbarung sieht eine vollständige Waffenruhe in Bergkarabach seit dem 10. November vor. Aserbaidschan und Armenien bleiben dabei in den von ihnen besetzten Stellungen.
Das Dokument regelt außerdem den Austausch von Kriegsgefangenen – sowie die Stationierung von russischen Friedenstruppen entlang der Berührungslinie in Bergkarabach und des Korridors Latschin.
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