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Nach 25 Jahren Haft: Berüchtigtes „Cosa-Nostra“-Mitglied kommt in Italien frei

© REUTERS / Tony GentileGiovanni Brusca, Mitglied der "Cosa Nostra"
Giovanni Brusca, Mitglied der Cosa Nostra  - SNA, 1920, 01.06.2021
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Giovanni Brusca, einer der bekanntesten und brutalsten Mafiosi Siziliens, ist nach 25 Jahren Haft wieder frei. Das berichtet die italienische Wochenschrift „L’Espresso“.
Der 64 Jahre alte Mann hat am Montag, dem 31. Mai, das Gefängnis Rebibbia in Rom verlassen, so das Blatt.
Brusca war einer der Gehilfen des Anführers der sizilianischen Mafia „Cosa Nostra“, Salvatore „Toto“ Riina. Brusca war in viele Verbrechen verwickelt. Im Jahre 1996, nach seiner Verhaftung, begann er mit Ermittlern zusammenzuarbeiten, um zu helfen, andere Straftäter zu ermitteln.
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Die Ermittler, die die verbrecherische Tätigkeit der „Cosa Nostra“ untersucht haben, sind der Meinung, dass Brusca an der Ermordung von mindestens 100 Menschen beteiligt war. Ihm wurde unter anderem angelastet, den bekannten Mafia-Ermittler Giovanni Falcone getötet zu haben.
In der italienischen Stadt Lamezia Terme in Kalabrien hat im Januar ein Gerichtsprozess gegen die Mafia, der größte seit 30 Jahren, begonnen. Auf der Anklagebank saßen Mitglieder der Mafiagruppe „Ndrangheta“ – insgesamt 355 mutmaßliche Täter – wie auch Beamte, Unternehmer und Juristen, die verdächtigt wurden, in Verbindung zu ihnen zu stehen.
Laut dem BBC-Sender kann das umfassende Ermittlungsverfahren mit dem Prozess von 1986-1987 in Italien verglichen werden, in dem 338 Mitglieder der sizilianischen „Cosa Nostra“ verurteilt wurden.
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