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Frauen wollen seltener in Führungsposition – Umfrage

© CC0 / DanaTentis / PixabayGeschäftsfrau (Symbolbild)
Geschäftsfrau (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.06.2021
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Der Wunsch nach einer Führungsposition in Unternehmen lasse bei Frauen nach. Das ergibt eine aktuelle Umfrage. Die Auftraggeber vom Netzwerk „Initiative Chefsache“ sehen die Verantwortung für eine derartige Entwicklung bei den Chefetagen.
Noch im Februar habe sich jede dritte Frau im Laufe der beruflichen Karriere eine Führungsposition gewünscht. Mittlerweile sieht das laut einer Studie Umfrageinstituts „Civey“ anders aus: Lediglich jede vierte Frau möchte demnach Führungskraft werden, teilte die „Initiative Chefsache“ mit, die die Umfrage in Auftrag gab.
Zweimal im Jahr führt das Institut eine Online-Umfrage zu Karriereambitionen unter rund 5.000 Beschäftigten durch.
Die Zuversicht der befragten Teilnehmerinnen sei jedoch gesunken, eine solche Position überhaupt erst anzustreben. Im Februar 2020 hätten sich noch rund 36,5 Prozent dahingehend optimistisch geäußert. In der aktuellen Umfrage liege ihr Anteil nur noch bei 30,6 Prozent.
Aber auch bei den Männern sei der Anteil derjenigen gesunken, die Führungsverantwortung übernehmen wollen. Fast 42 Prozent der männlichen Beschäftigten hätten im Februar 2019 noch großes oder sehr großes Interesse an einer solchen Position geäußert. Im April dieses Jahres seien es noch knapp 36 Prozent.
Die Initiative, die sich eigenen Angaben nach für ein „ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen“ einsetzt, vermutet hinter der „schwindenden Karrierelust bei den Frauen“ die Wahrnehmung, dass sich das eigene Unternehmen nicht ausreichend für Diversität einsetze. „Mehr als die Hälfte der weiblichen Beschäftigten in Deutschland fühlt sich bei Beförderungen und Gehaltserhöhungen am Arbeitsplatz nicht fair behandelt“, hieß es. Das würden 51 Prozent der weiblichen Beschäftigten angeben. Bei den Männern seien es 40 Prozent.
Frust (Symbolbild) - SNA, 1920, 27.04.2021
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Neben Sozialverbänden beteiligen sich an der „Initiative Chefsache“ auch mehrere Unternehmen und Konzerne. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist Schirmherrin des Netzwerks.
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