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Deutsche Delegation reist nach Washington: Nord Stream 2 steht auf der Agenda – Medien

© SNA / Jekaterina SolowjewaRohrlager auf der Baustelle der Gaspipeline Nord Stream 2 in Sassnitz
Rohrlager auf der Baustelle der Gaspipeline Nord Stream 2 in Sassnitz - SNA, 1920, 01.06.2021
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Eine hochrangige Delegation aus Deutschland reist diese Woche nach Washington, um die Gaspipeline Nord Stream 2 zu besprechen. Dies berichtet am Dienstag unter anderem die „Berliner Morgenpost“.
„Wenige Tage vor der ersten Europa-Visite des neuen US-Präsidenten Joe Biden und zum ersten Mal nach Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 kommt am Mittwoch ein hochrangiges Verhandlungsteam von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Washington“, heißt es im Artikel der „Berliner Morgenpost“.
Geleitet werden soll die Delegation vom außenpolitischen Berater der Kanzlerin, Jan Hecker, und Merkels Chef-Wirtschaftsberater, Lars-Hendrik Röller. Sie sollten sich dabei mit dem amerikanischen Nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan und der Handelsbeauftragten Katherine Tai treffen.
Laut dem Blatt sollen unter anderem „die unveränderten Spannungen im transatlantischen Wirtschaftsleben“ behandelt werden.
US-Präsident Joe Biden trett auf vor  REportern in Washington - SNA, 1920, 26.05.2021
Biden: Sanktionen gegen Nord Stream 2 wären „kontraproduktiv“ für Beziehungen mit EU gewesen
Der amerikanische Präsident Joe Biden wird vom 11. bis 13. Juni zum G7-Gipfel im britischen Cornwall und zu einem Nato-Treffen am 14. Jani in Brüssel erwartet. Am 16. Juni soll das erste Treffen Bidens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Genf stattfinden.
Ende Mai hatte Biden erklärt, dass Sanktionen zur Verhinderung der bereits fast fertiggestellten Pipeline Nord Stream 2 „kontraproduktiv“ für das Verhältnis zu Europa gewesen wären.
Die rund 1200 Kilometer lange Pipeline Nord Stream 2 von Russland durch die Ostsee nach Deutschland ist weitgehend fertig gebaut. In deutschen Gewässern fehlen 13,9 Kilometer des einen Stranges und 16,8 Kilometer des zweiten Stranges.
Bundeskanzlerin Angela Merkel - SNA, 1920, 20.05.2021
Merkel: Verhandlungen nach US-Verzicht auf Nord-Stream-Sanktionen
Mehrere Länder stemmen sich gegen das Projekt. Die USA befürchten eine zu starke Abhängigkeit Europas von russischem Gas und wollen das Projekt mit Sanktionen stoppen, um russisches Pipelinegas in Europa durch ihr deutlich teureres verflüssigtes Erdgas (LNG) zu ersetzen. Auch osteuropäische Staaten wie Polen und die baltischen Länder lehnen die Pipeline ab. Die Ukraine befürchtet eine Schwächung ihrer Position als Gastransitland.
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