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Cyberangriff auf US-Fleischproduzenten – Washington ermittelt zusammen mit Moskau

© SNA / Michail TurgiewDas Weiße Haus
Das Weiße Haus - SNA, 1920, 01.06.2021
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Nach Angaben des Weißen Hauses hat Washington Moskau wegen der Situation mit dem Hackerangriff gegen den weltweit größten US-Fleischproduzenten JBS kontaktiert.
„JBS hat der Regierung mitgeteilt, dass die Lösegeldforderung von einer kriminellen Organisation stamme, die möglicherweise in Russland ansässig sei. Das Weiße Haus hat die russische Regierung direkt in die Angelegenheit einbezogen“, sagte die Sprecherin der Biden-Administration, Karine Jean-Pierre, bei einem Briefing.
Das Weiße Haus steht nach Angaben der Sprecherin in Kontakt mit dem JBS-Unternehmen, das am Sonntag gemeldet hatte, Opfer von Ransomware geworden zu sein. Zuvor hatte auch die australische Abteilung des Unternehmens einen Hackerversuch gemeldet. Die FBI und CIA sollen ebenfalls an den Ermittlungen teilnehmen. Außerdem seien auch andere Fleisch-Hersteller über potenzielle Hackerangriffe informiert worden, hieß es.

Massive Cyberangriffe auf US-Unternehmen

Mitte Mai wurde auch der große US-Pipelinebetreiber Colonial Pipeline mit der Erpressungssoftware DarkSide angegriffen. Wichtige Betriebssysteme des Unternehmens mussten infolge der Attacke abgeschaltet werden, „um die Gefahr einzudämmen, die vorübergehend alle auf die Erdölleitung bezogenen Abläufe zum Stillstand gebracht hat“, hieß es vonseiten der Firma.
Amerikanische Medien berichteten, für die Cyber-Attacke sei Russland verantwortlich. Die US-Regierung bestätigte dies nicht und stufte die Attacke als möglicherweise kriminelle Handlung ein. Russlands Botschaft in Washington wies die Vorwürfe als haltlos zurück.
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