Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Berlin befürwortet mehr Investitionen in die Nato

© SNANato-Emblem
Nato-Emblem - SNA, 1920, 01.06.2021
Abonnieren
Die Bundesregierung hat am Dienstag ihre Unterstützung für die Pläne zur Erhöhung der Nato-Budgets ausgedrückt.
„Für uns ist es ganz wichtig, dass wir unsere Fähigkeit, gemeinsam zu handeln, etwa auch mit mehr gemeinschaftlichen Mitteln verstärken“, sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nach den bündnisinternen Beratungen zum bevorstehenden Nato-Gipfel. Aus ihrer Perspektive hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg dazu „sehr gute Vorschläge“ unterbreitet.
„Wir finden die Richtung, die der Generalsekretär mit seinen jetzt noch einmal nachgearbeiteten Vorschlägen eingeschlagen hat, richtig“, kommentierte Außenminister Heiko Maas die Pläne. Man müsse in die „transatlantische Erneuerung“ investieren.
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor der Presse. Brüssel, 31. Mai 2021 - SNA, 1920, 01.06.2021
„Mehr Investitionen – mehr Stärke“ – Nato will an neuer Strategie arbeiten
Der nächste Nato-Gipfel wird am 14. Juni im Hauptquartier der Allianz in Brüssel abgehalten. Im Mittelpunkt werde voraussichtlich die Reformagenda „Nato 2030“ stehen, die die veraltete 2010-Strategie des Bündnisses ersetzen soll, die „neue Bedrohungen“ (aus Russland, China, Terrorismus, Hybrid- und Cyberbedrohungen) nicht berücksichtige. Zudem sollen ein Arbeitsplan für die nächsten zehn Jahre aufgestellt und auch die Finanzfragen geklärt werden. Stoltenberg will erreichen, dass die Nato-Mitglieder bei dem Gipfel zusagen, deutlich mehr in die Allianz zu investieren.
„Wir müssen (…) gemeinsam mehr investieren, denn gemeinsame Investitionen in die Nato vervielfachen unsere kollektive Stärke“, erklärte Stoltenberg am Dienstag.
Aktuell kosten die militärischen und zivilen Programme des Bündnisses etwa 2,6 Milliarden Euro im Jahr. Laut Bündnisdokumenten beteiligte sich dabei Washington zuletzt mit 785 Milliarden US-Dollar (642 Mrd. Euro). Berlin gab 51,6 Milliarden Euro aus. Damit tragen die beiden Staaten den größten Anteil der Gemeinschaftskosten (jeweils 16,4 Prozent) der Nato.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала