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Schleuser-Razzien: Zwei mutmaßliche Drahtzieherinnen in Berlin und Bratislava gefasst

CC BY-SA 2.0 / René Mentschke / Symbolfoto - Polizei im EinsatzPolizeieinsatz in Deutschland (Symbolbild)
Polizeieinsatz in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 31.05.2021
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Bei Durchsuchungen in Deutschland und in der Hauptstadt der Slowakei sind zwei vermeintliche Schleuserinnen am Montag festgenommen worden. Dies meldet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf die Polizei.
Razzien wurden demnach in Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie in Bratislava durchgeführt. Zeitgleich seien ab 6.00 Uhr am Montag 33 Objekte durchsucht worden. Der Schwerpunkt habe mit 16 Objekten in Berlin gelegen. Rund 700 Beamte seien im Einsatz gewesen.
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Dort wurde nach Behördenangaben eine der beiden Hauptbeschuldigten, eine vietnamesische Staatsangehörige, festgenommen. In Bratislava sei eine weitere Frau gestellt worden. Ihnen werde gewerbsmäßige Schleusungskriminalität vorgeworfen. Der Einsatz sei in Ermittlungen der Polizeibehörde der Europäischen Union, Europol, eingebettet.
Es seien knapp 50 Menschen in den durchsuchten Objekten angetroffen sowie zahlreiche Dokumente, Datenträger und Bankverbindungen sichergestellt worden.
Die Festgenommenen gelten laut der Polizei als Drahtzieherinnen der Schleusungen. Vietnamesen seien über konspirative Wohnungen in der Slowakei nach Deutschland geschleust worden. Es seien „Schleuserlöhne“ von 13.000 bis 21.000 Euro verlangt worden, zitiert die DPA den Sprecher der Bundespolizei.
„Da die Personen dieses Geld nicht unmittelbar aufbringen konnten, sind sie gezwungen worden, den Schleuserlohn abzuarbeiten.“
Dies sei in Nagel- oder Massagestudios oder auch in sogenannten Bordellwohnungen geschehen.
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Von besonderer Bedeutung sei bei dem Einsatz der Opferschutz, so der Sprecher. Es werde geprüft, ob eine besondere Schutzbedürftigkeit vorliege. Speziell geschulte Beamte seien an dem Einsatz beteiligt.
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