Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Nachtnews: Betrugsverdacht bei Corona-Tests – Konsequenzen angekündigt, Explosion in Hamburger Haus

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 31.05.2021
Abonnieren
Betrugsverdacht bei Corona-Tests – Konsequenzen angekündigt; Neue Regierung in Israel nimmt Formen an – Netanjahu vor dem Aus; Außerplanmäßige Flugzeuglandung – Polizeieinsatz am BER beendet; Bis Mitte Juli 90 Prozent der Impfwilligen geimpft, sagt Spahn; Explosion in einem Haus in Hamburg; Prostituierte können in zwei Ländern wieder arbeiten
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Betrugsverdacht bei Corona-Tests – Konsequenzen angekündigt

Nach dem Bekanntwerden von Betrugsvorwürfen gegen Corona-Teststellen in Bayern und Nordrhein-Westfalen kündigt der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek, Konsequenzen an. Wer sich an der Corona-Pandemie mit kriminellen Machenschaften bereichern wolle, gehöre konsequent bestraft, sagte der bayerische Gesundheitsminister vor einer für heute geplanten Beratung der Länder-Gesundheitsminister mit Bundesminister Jens Spahn. Spahn sieht einen Bedarf an mehr Kontrollen bei Anbietern von Corona-Tests. Gerade bei den privaten Dienstleistern brauche es offenkundig noch zusätzliche Kontrollen, sagte der CDU-Politiker in der ARD.
Corona-Test (Symbolbild) - SNA, 1920, 27.05.2021
Digitaler Impfpass: Tests in deutschen Impfzentren gestartet

Neue Regierung in Israel nimmt Formen an – Netanjahu vor dem Aus

In Israel rückt eine Ablösung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu durch ein neues Regierungsbündnis näher. Der Vorsitzende der ultrarechten Jamina-Partei, Naftali Bennett, kündigte in Jerusalem an, er werde alles unternehmen, um ein Bündnis mit Oppositionsführer Jair Lapid von der Zukunftspartei zu schließen. Ziel ist nach Medienberichten eine Rotation im Amt des Regierungschefs. Zuerst soll Ex-Verteidigungsminister Bennett dieses für zwei Jahre übernehmen, dann wäre Lapid an der Reihe.

Außerplanmäßige Flugzeuglandung: Polizeieinsatz am BER beendet

Der Einsatz der Bundespolizei nach einer außerplanmäßigen Landung eines Flugzeugs am Berliner Hauptstadtflughafen BER ist beendet. Dies teilte eine Sprecherin der Bundespolizei mit. Am frühen Morgen kurz vor 4.00 Uhr konnten die Passagiere, die mit einer Ryanair-Maschine auf dem Weg vom irischen Dublin ins polnische Krakau waren, ihre Reise mit einem Ersatzflugzeug fortsetzen. Der Flughafen hatte zuvor vorsorglich das Nachtflugverbot für den Ryanair-Flug aufgehoben. Die Hintergründe für die außerplanmäßig Landung und die anschließende Durchsuchung am Sonntagabend gegen 20.00 Uhr waren zunächst nicht bekannt.

Bis Mitte Juli 90 Prozent der Impfwilligen geimpft, sagt Spahn

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erwartet, dass bis Mitte Juli an die 90 Prozent der impfwilligen Erwachsenen in Deutschland eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das sagte er am Abend in der ARD-Talkshow „Anne Will“. Dabei gehe er von einer Impfbereitschaft von 70 bis 75 Prozent der Erwachsenen aus. Spahn verwies zugleich auf die Dynamik der Impfungen in Deutschland. Waren zu Ostern erst zwölf Prozent der Bürger geimpft, so sei die Zahl bis Pfingsten auf knapp 40 Prozent gestiegen. Zuletzt lag die Impfquote nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 42,2 Prozent, vollständige geimpft waren 17,1 Prozent.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Archivbild) - SNA, 1920, 29.05.2021
Spahn rechnet mit baldiger Impfstoffproduktion in Afrika

Explosion in einem Haus in Hamburg

Bei einer Explosion in einem Haus in Hamburg-Barmbek ist ein Mensch verletzt worden. Die Explosion am Montagmorgen löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus, wie ein Polizeisprecher sagte. Das Gebäude, in dem verschiedene Gewerbe Büros nutzen, sei stark beschädigt. Trümmerteile würden umherliegen, hieß es. Wie es zu der Explosion kam, war zunächst unklar. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte am Morgen an. Die Hamburger Straße war voll gesperrt.

Prostituierte können in zwei Ländern wieder arbeiten

Während zahlreiche Prostituierte noch immer auf den Neustart für ihre Bordelle warten, können Sexarbeiterinnen und Callboys in Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein bereits wieder Freier empfangen. Das fühle sich erst mal gut an, dass es Bundesländer gebe, die sie mit reinnehmen in die Öffnungspläne. Johanna Weber vom Berufsverband für erotische und sexuelle Dienstleistungen sagte der Deutschen Presse-Agentur, es fühle sich erst mal gut an, dass es Bundesländer gebe, die sie mit rein nähmen in die Öffnungspläne. Die Freude dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es ebenso Bundesländer gebe, die unverrückbar bei einer Schließung bleiben. Die Branche ist wie viele andere auch seit November im Lockdown. In Hessen und Mecklenburg-Vorpommern müssen Bordelle seit März 2020 ununterbrochen geschlossen bleiben.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала