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Nach umstrittenem Führungswechsel: Maaßen lässt Mitgliedschaft in Werteunion ruhen

© AP Photo / Michael SohnHans-Georg Maaßen (Archivbild)
Hans-Georg Maaßen (Archivbild) - SNA, 1920, 31.05.2021
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Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen hat seine Mitgliedschaft an der konservativen Werteunion ruhen lassen und die Entscheidung am Montag auf Twitter bekanntgegeben.
Die Werteunion habe unter ihrem früheren Vorsitzenden Alexander Mitsch viel geleistet, schrieb der CDU-Politiker. Er werde genau beobachten, wie sich der Verein entwickelt.
„Ich verfolge ihre weitere Entwicklung mit Sorge, dass sie ihre Aufgabe nicht mehr so ausfüllen kann, wie ich es mir vorstelle.“
Maaßen will sich jetzt eigenen Angaben zufolge auf seine Bundestagskandidatur für die CDU in Südthüringen konzentrieren. Das oberste Ziel sei, „eine grüne Kanzlerschaft zu verhindern“.
Die Werteunion sieht sich als Vertretung der konservativen Strömung in der Union, ist aber keine offizielle Parteigliederung. Der Führungswechsel an der Spitze der Gruppierung hatte zuvor für Aufregung gesorgt.
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Der bisherige Vorsitzende Mitsch hatte bereits im März seinen Rückzug angekündigt. Zu seinem Nachfolger wurde am Wochenende der Ökonom Max Otte gewählt, der zwei Jahre zuvor nach Mitsch‘ Aufforderung wegen verharmlosenden Aussagen bezüglich des rechtsextremistisch motivierten Mordes an Walter Lübcke noch aus der CDU ausgeschlossen werden sollte.
Politiker etwa von Grünen, FDP und SPD warfen dem 56-Jährigen eine Nähe zur AfD vor. Otte selbst hatte 2017 in einem Interview der „Wirtschaftswoche“ angekündigt, er wolle bei der Bundestagswahl die AfD wählen.
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