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Deutschland und Frankreich wollen Dialog mit Russland fortsetzen

© SNA / Vladimir SergeevFlagge Russlands und der EU
Flagge Russlands und der EU - SNA, 1920, 31.05.2021
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Berlin und Paris wollen trotz der ungelösten Probleme den Dialog mit Moskau fortsetzen. Dies geht aus einer Erklärung der beiden Staaten hervor.
„Ungelöste Probleme mit Russland, einschließlich destabilisierendes Verhalten und wiederholte Verstöße gegen das Völkerrecht, wirken sich auf unsere Beziehungen aus und müssen angegangen werden. Wir bekräftigen jedoch unser Engagement für die Fortsetzung des Dialogs mit Russland auf der Grundlage gemeinsamer EU-Grundsätze und der selektiven Beteiligung an Bereichen von gemeinsamem Interesse“, hieß es in der Erklärung.
Zuvor hatte auch Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg in einem Interview gesagt, dass die Europäische Union einen Dialog mit Russland anstrebe. Es gebe auch viele Themen, wo die EU mit Russland arbeiten wolle und müsse, wie etwa Klima und Energie. Man könne aber „natürlich auch nicht unsere Werte einfach im Stich lassen“, so der Außenminister.
Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow bleibt Moskau auf Gespräche mit Brüssel eingestellt, vorausgesetzt man spreche von Gleich zu Gleich.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow (Archivbild) - SNA, 1920, 24.05.2021
Lawrow: Russland ist auf gleichberechtigten Dialog mit EU eingestellt

Spannungen zwischen Russland und der EU

Das EU-Russland-Verhältnis hatte sich in letzter Zeit scharf zugespitzt. Aufgrund der Verhaftung des russischen Kremlkritikers Alexej Nawalny verhängte die EU im März weitere Sanktionen gegen Russland im Rahmen einer neuen globalen Sanktionsregelung im Bereich der Menschenrechte. Moskau wiederum verbot acht europäischen Beamten die Einreise ins Land. Einschränkungen wurden Moskau auch wegen der Situation im Osten der Ukraine auferlegt, obwohl der Kreml wiederholt betont hat, dass es dort eine innenpolitische Krise gebe, mit der die russischen Behörden nichts zu tun hätten.
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