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Çavuşoğlu versichert: Türkei wird Luftabwehrsystem S-400 trotz US-Sanktionsdrohung nicht aufgeben

© SNA / Pressedienst des russischen Außenministeriums  / Zur BilddatenbankTürkischer Außenminister Mevlüt Cavusoglu
Türkischer Außenminister Mevlüt Cavusoglu - SNA, 1920, 31.05.2021
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Die Türkei wird den Vorschlag anderer Länder nicht akzeptieren, russische Luftabwehrsysteme vom Typ S-400 nicht in den Dienst zu stellen. Das erklärte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu am Montag.
Zuvor hatte US-Vizeaußenministerin Wendy Sherman mitgeteilt, Washington habe Ankara alternative Systeme angeboten. „Die Türkei weiß, welche Schritte sie zu unternehmen hat“, erklärte sie.
„S-400 Systeme werden unter unserer Kontrolle sein. Wir haben mehrere Techniker zur Schulung (nach Russland) geschickt. Russische Militärs wird es in der Türkei nicht geben“, wurde Çavuşoğlu vom TV-Sender TRT Haber in Athen zitiert.
Die Lieferungen modernster russischer Luftabwehrsysteme S-400 an die Türkei, die eine Krise in den Beziehungen zwischen Ankara und Washington auslösten, waren Mitte Juli 2019 aufgenommen worden. Die USA forderten die Türkei auf, den Deal fallen zu lassen, und boten Ankara US-amerikanische Patriot-Komplexe an.
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USA verstärken Druck auf Türkei

Um den Druck auf die Türkei zu erhöhen, drohten die USA mit einem Aufschub der Lieferung modernster Kampfjets vom Typ F-35 oder gar mit dem Ausschluss der Türkei aus dem F-35-Programm. Zudem stellte Washington Restriktionen gemäß dem sogenannten CAATSA-Gesetz (Countering America's Adversaries through Sanctions) aus dem Jahr 2017 in Aussicht.
Ankara wollte nicht einlenken und setzte Verhandlungen mit Russland über die Lieferung zusätzlicher S-400-Systeme fort.
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