Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Außerplanmäßige Landung von Ryanair-Maschine mit 160 Passagieren: Polizeieinsatz am BER beendet

© AP Photo / Mindaugas KulbisRyanair-Maschine, mit der der weißrussische Oppositionelle Roman Protassewitsch nach Litauen flog, landet in Vilnius. 23. Mai 2021
Ryanair-Maschine, mit der der weißrussische Oppositionelle Roman Protassewitsch nach Litauen flog, landet in Vilnius. 23. Mai 2021 - SNA, 1920, 31.05.2021
Abonnieren
Auf dem Berliner Flughafen BER ist am Sonntagabend ein Flugzeug der irischen Fluggesellschaft Ryanair außerplanmäßig gelandet. Die zunächst in Medien verbreiteten Informationen wurden später laut DPA auch von einer Bundespolizeisprecherin bestätigt. Der Polizeieinsatz ist nun beendet.
Die Ryanair-Maschine war demnach auf dem Weg von Dublin nach Krakau. Um 20:08 Uhr landete das Flugzeug laut Medien außerplanmäßig in Berlin. Bei der Boeing-737-Maschine geht es demnach um den Ryanair-Flug FR1901.

„Die notgelandete Ryanair-Maschine hat einen Luft-Notfall gemeldet, und daher sofort eine Landeerlaubnis am BER erhalten“, zitieren die Medien den Flughafensprecher Jan-Peter Haack.

Der Grund für die Landung sei nicht bekannt. Die Maschine sowie das Gepäck der Passagiere seien durchsucht worden. Die 160 Passagiere mussten die Maschine verlassen. Die „Bild“-Zeitung schrieb von einer Bombendrohung. Die Sprecherin der Bundespolizei nannte aber „aus einsatztaktischen Gründen“ keine Details dazu.
Nachdem die Durchsuchung beendet worden war, konnten gegen vor 04:00 Uhr die Fluggäste ihre Reise mit einer Ersatzmaschine fortsetzen.
Im Juni 2020 hatte bereits eine Ryanair-Maschine auf dem Weg von Dublin nach Krakau wegen einer anonymen Bombendrohung eine Sicherheitslandung hinlegen müssen. Damals soll bei der Durchsuchung in Stansted in Großbritannien nichts gefunden worden sein.

Ryanair-Vorfall in Minsk

Am 23. Mai 2021 war von der Notlandung einer Maschine der irischen Fluggesellschaft Ryanair in der weißrussischen Hauptstadt Minsk berichtet worden – angeblich wegen einer Bombendrohung. Dabei wurde ein weißrussischer Kampfjet zur Begleitung des Passagierflugzeugs in die Luft gebracht. Nach EU-Angaben waren 171 Menschen an Bord, darunter Roman Protassewitsch, Gründer des Telegram-Accounts Nexta, der in Weißrussland als extremistisch eingestuft worden ist. Protassewitsch wurde bei der Kontrolle der Dokumente festgenommen. Gegen den Blogger wurde ein Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen der Organisation von Massenunruhen. Nun droht ihm eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала