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„Verschluss-Sache Kindesmissbrauch“: Berliner Politiker kritisiert Versagen von Senat und Behörden

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„Sexualisierte Gewalt gegen Kinder hat im Lockdown zugenommen“, berichten Berliner Medien. Für Landespolitiker Marcel Luthe, Spitzenkandidat der Freien Wähler für das Berliner Abgeordnetenhaus, ist das keine Überraschung. Seit Jahren kämpft er an vorderster Front gegen Mobbing und Kindesmissbrauch, wie er im Interview mit SNA erläutert.
Wenn es um Mobbing an Schulen und Kindesmissbrauch in Berlin geht, würden betroffene Bildungseinrichtungen, die Senatsverwaltung und „Jugendämter häufig versuchen, den Deckel darüber zu halten, was denn tatsächlich passiert ist.“ Das kritisiert der Berliner Landespolitiker und Abgeordnete Marcel Luthe im Interview mit SNA. Er ist Spitzenkandidat der Freien Wähler für die nächste Wahl zum Abgeordnetenhaus im September.
„Da kommt mir ein ganz heißer Klumpen an Wut hoch“, empört sich der Politiker und Vater von zwei Kindern. „Schulen haben die Aufgabe, Kinder zu wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft zu machen.“ Ausgrenzung, Diskriminierung oder gar Missbrauch habe es dort nicht zu geben, sagt er. Erinnert sei an dieser Stelle an die Vergewaltigung eines 15-jährigen Mädchens am Flughafensee in Tegel im August 2020. Luthe selbst verweist auf weitere Fälle von Gruppen-Vergewaltigungen junger Berliner Frauen.
Der Berliner Abgeordnete setzt sich seit Jahren für den Kinderschutz ein. Medien zufolge ist er „der Anfragenkönig“ im Abgeordnetenhaus. Dadurch wolle er ständigen Druck auf den Berliner Senat und zuständige Institutionen machen. Er steht dabei laut eigener Aussage in ständigem Kontakt mit der Polizei. Ebenso arbeitet er eng mit seinem Parteikollegen Carsten Stahl zusammen, engagierter Aktivist und Gründer vom „Bündnis Kinderschutz“. Die beiden sind in einem Youtube-Gespräch vom April zu sehen.
Das nach wie vor Handlungsbedarf in diesem Bereich besteht, zeigen aktuelle Daten von dem Europäischem Polizeiamt (Europol). Laut Europol ist im ersten Corona-Lockdown der Konsum von Missbrauchsdarstellungen um 30 Prozent angestiegen. „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen“, berichtete dazu der Berliner „Tagesspiegel“ am vergangenen Mittwoch. Das Bundeskriminalamt (BKA) sprach demnach „von besorgniserregenden Zahlen.“
Basta Berlin Spezial - SNA, 1920, 27.05.2021
Basta Berlin
Basta Berlin Spezial: „Angst macht dumm!“ Luthe. Macht. Opposition.
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