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Medien: Bidens Kampagne erhielt Geld vom Nord Stream 2-Lobbyisten

© REUTERS / JONATHAN ERNSTJoe Biden und Moon Jae In bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Washington, der 21. Mai 2021
Joe Biden und Moon Jae In bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Washington, der 21. Mai 2021 - SNA, 1920, 30.05.2021
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Der frühere US-Diplomat Richard Burt, der sich angeblich für Nord Stream 2 einsetzt, hat die Kampagne des damaligen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden im Jahr 2020 finanziell gefördert, berichtet die „New York Post“.
Burt, der während der Ronald Reagan-Regierung als US-Botschafter in Deutschland tätig war, soll demnach im Oktober letzten Jahres 4.000 US-Dollar an Bidens Wahlkampf-Team geschickt haben. Im März 2020 spendete er laut dem Bericht 10.000 US-Dollar an Bidens politisches Aktionskomitee „Unite the Country“.
Burt „sei derzeit direkt an der Lobbyarbeit für die Nord Stream 2 AG beteiligt“, hieß es weiter.
Biden hatte zuvor versprochen, keine Finanzmittel zur Förderung seiner Kampagne von Lobbyisten anzunehmen. Laut dem Sprecher des US Democratic National Committee (DNC) hat Burt eine Spende an Biden geleistet, „ohne zu offenbaren, dass er ein registrierter ausländischer Agent sei und daher keinen Spendenanspruch habe“. Das DNC versicherte, dass das Geld an Burt zurückgegeben worden sei.
US-Präsident Joe Biden trett auf vor  REportern in Washington - SNA, 1920, 26.05.2021
Biden: Sanktionen gegen Nord Stream 2 wären „kontraproduktiv“ für Beziehungen mit EU gewesen

Nord Stream 2

Die rund 1200 Kilometer lange Pipeline Nord Stream 2 von Russland durch die Ostsee nach Deutschland ist weitgehend fertiggebaut. In deutschen Gewässern fehlen 13,9 Kilometer des einen Stranges und 16,8 Kilometer des zweiten Stranges.
Vor kurzem hat Biden auf Sanktionen gegen den Betreiber der Gaspipeline Nord Stream 2 verzichtet. Er begründete diesen Schritt mit möglichen negativen Auswirkungen auf das Verhältnis zu Europa. „Jetzt loszulegen und Sanktionen zu verhängen wäre meiner Meinung nach kontraproduktiv für unsere europäischen Beziehungen“, so Biden gegenüber Reportern. Die Republikaner in Washington warfen dem Demokraten Biden allerdings vor, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin damit „ein Geschenk“ gemacht zu haben.
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