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Deutsche Wirtschaft investiert Milliarde Euro in Russland und hofft auf Ende der Sanktionsspirale

© SNA / Alexander Galperin / Zur BilddatenbankLogo des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF)
Logo des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF)  - SNA, 1920, 29.05.2021
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Die deutsche Wirtschaft in Russland hofft auf ein baldiges Ende der Sanktionsspirale in den Beziehungen zwischen der EU und Russland, teilte die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) vor dem St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF) mit.
Trotz der Corona-Krise sowie „politischer Turbulenzen“ investierten deutsche Firmen demnach im ersten Quartal dieses Jahres 1,1 Milliarden Euro in Russland. Nach einer Stagnation 2020 gebe es wieder einen Aufschwung.
„Der gute Trend hoher deutscher Investitionen in Russland, der in Vor-Corona-Zeiten erkennbar war, setzt sich fort“, zitiert die AHK ihren Vorstandsvorsitzenden Matthias Schepp.
Impfstelle in Bonn - SNA, 1920, 28.05.2021
„Es gab große Verärgerung“: Ende der Priorisierung als „Augenwischerei“ entlarvt
Auch der deutsch-russische Handel war im März erstmals in diesem Jahr wieder auf Erholungskurs. Die deutschen Exporte nach Russland stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,3 Prozent, hieß es vom Statistischen Bundesamt. Die Importe aus Russland sind um 13,6 Prozent gewachsen.
Nach Angaben der AHK gehören die gegenseitigen Sanktionen aber zu den größten Herausforderungen in den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen.
„Die traditionelle AHK-Geschäftsklimaumfrage unter unseren 1000 Mitgliedsunternehmen zeigt, dass die deutsche Wirtschaft in Russland auf ein Ende der Sanktionsspirale hofft“, sagte Rainer Seele, Präsident der Handelskammer.
Der Appell, „noch stärker auf ernsthaften Dialog zu setzen, um die Streitfragen zu lösen“, richte sich an Politiker in Russland, in der EU und in den USA.
Arbeitsplatz (Symbolbild) - SNA, 1920, 27.05.2021
Halb Russland pendelt mit den Öffis
Das St. Petersburger Internationale Wirtschaftsforum (SPIEF) findet vom 2. bis 5. Juni statt. Deutschland ist dabei mit hochrangigen Global-CEOs und Politikern vertreten. Aus Seeles Sicht ist das ein Zeichen dafür, wie wichtig Russland für die deutsche Wirtschaft und umgekehrt auch, wie wichtig Deutschland für Russland ist.
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