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Nach antisemitischen Vorfällen in Deutschland: Junge Juden erwägen Auswanderung – Knobloch

© SNA / Dmitri DonskojRabbiner (Archivbild)
Rabbiner (Archivbild) - SNA, 1920, 29.05.2021
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Nach mehreren jüngsten antisemitischen Zwischenfällen in Deutschland ziehen vor allem junge Juden die Auswanderung nach Israel oder in ein anderes europäisches Land in Erwägung. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur am Samstag unter Berufung auf die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch.
„Die ständigen antisemitischen Vorfälle beschäftigen vor allem jüngere Menschen, die eine Familie gründen oder sich eine Existenz aufbauen“, sagte Charlotte Knobloch dem „Münchner Merkur“ (Samstagsausgabe). „Sie stellen sich die Frage, ob sie weiterhin hier leben wollen.“
Sie überlegten, ob sie nach Israel auswandern sollten – „oder in irgendein anderes europäisches Land, in dem diese Dinge nicht so im Vordergrund stehen“, sagte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) München und Oberbayern.
Antisemitismus sei nicht in Deutschland erfunden worden, sagte die 88 Jahre alte Holocaust-Überlebende. Es gebe ihn überall in Europa. „Er ist nie besiegt worden, das war klar. Aber ich habe nie geglaubt, dass Antisemitismus in dieser Form wieder auftritt und bei Demonstrationen der Hass gegen jüdische Menschen und den Staat Israel unter großem Beifall der Anwesenden hinausgeschrien wird.“
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