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Als „Verdachtsfall“ eingestuft: Berliner Verfassungsschutz beobachtet „KenFM“

© AFP 2021 / INA FASSBENDEREine Querdenker-Demo
Eine Querdenker-Demo - SNA, 1920, 28.05.2021
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Ex-Radiomoderator Ken Jebsen steht schon lange in der Kritik, weil ihm die Verbreitung von Verschwörungstheorien über die Corona-Pandemie vorgeworfen wird. Nun ist es ein Fall für den Berliner Verfassungsschutz. Seine Medienplattform „KenFm“ wird als eine einflussreiche Ideengeberin für die Querdenker-Bewegung angesehen.
Der Berliner Verfassungsschutz beobachtet die Medienplattform „KenFM“ und stuft sie laut Recherchen von den Sendern WDR und NDR sowie der „Süddeutsche Zeitung“ bereits seit März als Verdachtsfall ein.
Der Grund dafür seien Verschwörungserzählungen, Desinformation und Falschinformationen über die Corona-Krise, die über „KenFM“ verbreitet worden sein sollen. Damit treibe Jebsen, der mit bürgerlichem Namen Kayvan Soufi-Siavash heißt, nach Ansicht der Berliner Verfassungsschützer die Radikalisierung der „Querdenker“-Szene voran.
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Das Medienportal „KenFM“ existiert seit Anfang 2012 und hat seinen Sitz in Berlin. Jebsen selbst arbeitete in der Vergangenheit beim Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB), der ihn auf Grund mangelnder journalistischer Sorgfaltspflicht entlassen hatte.
Die Videoplattform Youtube hat das Portal bereits Ende vergangenen Jahres gesperrt, aufgrund von Verstößen gegen Corona-Richtlinien. So seien medizinische Falschinformationen verbreitet worden, hieß es.
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