Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Wegen Teilnahme an Protesten: Weitere Haftstrafe für Hongkonger Medienmagnat Jimmy Lai

© REUTERS / Tyrone SiuHongkonger Medienmagnat Jimmy Lai
Hongkonger Medienmagnat Jimmy Lai - SNA, 1920, 28.05.2021
Abonnieren
Ein Gericht in der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong hat am Freitag den inhaftierten Medienmogul Jimmy Lai zu einer weiteren Gefängnisstrafe verurteilt. Der 73-Jährige muss nun weitere 14 Monate hinter Gittern sitzen, womit sich seine Haftstrafe auf insgesamt 20 Monate erhöht, wie die Zeitung „South China Morning Post“ mitteilte.
Neun weitere Angeklagte wurden demnach zu Haftstrafen von bis zu 18 Monaten verurteilt. Den Angeklagten sei vorgeworfen worden, im Oktober 2019 zur Teilnahme an einem unautorisierten Protest angestiftet zu haben.
Zudem wird gegen den Gründer der Hongkonger Zeitung „Apple Daily“ weiterhin wegen angeblicher Verstöße gegen ein Sicherheitsgesetz ermittelt, das im vergangenen Jahr als Reaktion auf die Proteste in Kraft getreten war.
Proteste in Hongkong - SNA, 1920, 08.12.2020
Peking beschuldigt Washington der Manipulation bei Protesten in Hongkong
Derzeit verbüßt Lai eine gesonderte Haftstrafe wegen anderer Verurteilungen, die ebenfalls mit nicht genehmigten Kundgebungen im Jahr 2019 zusammenhängen. Damals hatten Hunderttausende in der chinesischen Sonderverwaltungsregion in dem nicht genehmigten Marsch friedlich demonstriert.

Hongkonger Aktivisten von Gericht für schuldig befunden

Anfang April waren in Hongkong sieben Aktivisten von einem Gericht wegen der Teilnahme an einem unautorisierten Protest im Jahr 2019 für schuldig befunden worden. Zu der Gruppe gehörten unter anderem der bekannte Demokratie-Kämpfer Martin Lee sowie der Medienmogul Jimmy Lai.
In den vergangenen Monaten, insbesondere seit der Einführung eines umstrittenen Sicherheitsgesetzes im Sommer, wurden zahlreiche bekannte Aktivisten zu Gefängnisstrafen verurteilt. Mehrere Hongkonger Aktivisten setzten sich zudem zuletzt aus Angst vor Strafverfolgung in andere Staaten ab.
Sind Sie in den sozialen Netzwerken aktiv? Wir auch! Werden Sie SNA-Follower auf Telegram, Twitter oder Facebook! Für visuelle Inhalte abonnieren Sie SNA bei Instagram und YouTube!
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала