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„Verbrechen gegen die Menschlichkeit“: Ankara verurteilt Vorgehen Israels in Gaza

© REUTERS / ANNEGRET HILSETürkischer Außenminister Mevlüt Cavusoglu
Türkischer Außenminister Mevlüt Cavusoglu  - SNA, 1920, 27.05.2021
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Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat Israels jüngstes Vorgehen in Gaza und den besetzten palästinensischen Gebieten als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet. Das teilte die staatliche Agentur Anadolu am Donnerstag mit.
„Israels Angriffe auf palästinensische Zivilisten waren Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es gibt keine Rechtfertigung für eine solche Aggression", sagte Cavusoglu am Donnerstag bei einer Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf. Der Chefdiplomat nahm per Video an der Sitzung teil.
Cavusoglu betonte, dass die jüngsten „herzzerreißenden“ Szenen in Palästina das Ergebnis von Israels Provokationen in der al-Aqsa-Moschee (auf dem Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt – Anm. d. Red.) und im Viertel Scheich Dscharrah in Ostjerusalem seien.
„Diese Provokationen sind Teil einer Kampagne der systematischen, ethnischen, religiösen und kulturellen Säuberung“, zitierte die Agentur Cavusoglu.
Man müsse wirksame Mittel finden, um der Straffreiheit Israels ein Ende zu setzen.
„Seien wir realistisch: Wenn wir die Grundursache des Konfliktes nicht beseitigen, wird das Leiden der Palästinenser andauern“, betonte er.

Waffenruhe zwischen Israel und Hamas

Die in der Nacht auf Freitag in Kraft getretene Waffenruhe beendete vorerst einen elftägigen Schlagabtausch zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Palästinenserorganisation Hamas. Die islamistische Hamas hatte zuvor tagelang Raketen auf israelische Städte abgefeuert. Israel reagierte mit Bomben- und Raketenangriffen auf Ziele der militanten Palästinenser in Gaza. Dort wurden nach palästinensischen Angaben knapp 250 Menschen getötet, darunter 66 Kinder.
Raketenschlag aus dem Gazastreifen auf Israel, der 12. Mai 2021 - SNA, 1920, 20.05.2021
Bislang mehr als 4000 Raketen in Richtung Israel: Weitere Hamas-„Metro“-Objekte in Gaza bombardiert
In Israel sollen nach eigenen Angaben mindestens zwölf Zivilisten ums Leben gekommen sein. Insgesamt wurden mehr als 4000 Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Laut dem israelischen Premier, Benjamin Netanjahu, sollen über 200 Kämpfer der palästinensischen militanten Bewegung vernichtet worden sein.
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