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US-Geheimdienste sollen Ursprung der Corona-Pandemie aufklären, weiterer Hausärztemangel droht

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 27.05.2021
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US-Geheimdienste sollen Ursprung der Corona-Pandemie aufklären; Hausärztemangel droht sich vielerorts zu verschärfen; Müller fordert realistischen Fahrplan für Impfungen bei Kindern; Teil-Evakuierung der Millionenstadt Goma.
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.
US-Geheimdienste sollen Ursprung der Corona-Pandemie aufklären
US-Präsident Joe Biden hat amerikanische Geheimdienste beauftragt, dem Ursprung der Corona-Pandemie auf den Grund zu gehen. Die bisherigen Untersuchungen hätten unterschiedliche Einschätzungen ohne abschließende Folgerungen geliefert, hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme Bidens. Daher habe er die Geheimdienste angewiesen, ihre Bemühungen zu verstärken und binnen 90 Tagen einen weiteren Bericht dazu vorzulegen. Der Präsident offenbarte, dass das Szenario eines möglichen Laborunfalls in China - ein Vorwurf, den sein Vorgänger Donald Trump lautstark verbreitet hatte - zumindest in Teilen des US-Geheimdienstapparates für möglich gehalten wird.
Hausärztemangel droht sich vielerorts zu verschärfen
Probleme mit fehlenden Hausärzten drohen sich laut einer Studie in vielen Regionen zu verschärfen. Im Jahr 2035 könnten bundesweit knapp 11.000 Praxen unbesetzt sein, teilte die Robert Bosch Stiftung in Stuttgart mit - nach zuletzt 3570 unbesetzten Arztsitzen 2019/2020. Vor allem in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Sachsen könne es schwierig werden, einen Hausarzt in der Nähe zu finden. In einigen Landkreisen gehe die Zahl der Hausärzte dort bis 2035 wohl um rund 50 Prozent zurück.
Müller fordert realistischen Fahrplan für Impfungen bei Kindern
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat einen realistischen Fahrplan für mögliche Impfungen von Kindern und Jugendlichen gefordert. Es sei gut, dass die Dynamik der Impfkampagne zunehme. Man dürfe sich aber jetzt nicht ausruhen und müsse die Weichen stellen für die nächsten Schritte, sagte Müller der Deutschen Presse-Agentur. Wichtig sei eine gute Organisation für die kommenden Wochen, wenn die Impfpriorisierung aufgehoben werde, so der SPD-Politiker, der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist. Man brauche auch einen realistischen Fahrplan für mögliche Impfangebote bei Kindern und Jugendlichen, der die Impfstofflieferungen und die Verteilung unter den Ländern berücksichtige.
Teil-Evakuierung der Millionenstadt Goma
Aus Sorge vor einem bevorstehenden erneuten Ausbruch des Vulkans Nyiragongo haben die Behörden in der Demokratischen Republik Kongo eine Teil-Räumung der Millionenstadt Goma angeordnet. In der Nacht gab der Militärgouverneur der Nord-Kivu-Region über den offiziellen TV-Kanal RTNC die Räumung von zehn Bezirken bekannt. Generalleutnant Constant begründete das mit wissenschaftlichen Daten, die auf eine erneute Eruption des Vulkans hindeuteten. Es gebe zudem die Gefahr, dass heiße Lava auf dem Boden des Kivu-Sees giftige Gase freisetze. Die Behörden würden Transportmöglichkeiten für die Bewohner organisieren, diese sollten nur das Nötigste mitnehmen.
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