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Hisbollah-Chef mit Corona infiziert? „Husten-Rede“ löst Spekulationen in Israel aus

© AFP 2021 / - AL-MANAR TV Der Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah
Der Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah - SNA, 1920, 27.05.2021
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Die jüngste Ansprache von Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah hat nach Angaben der israelischen Medien Anlass für Spekulationen über den Gesundheitszustand des Chefs der libanesischen Miliz gegeben. So vermuten israelische Verteidigungsbeamte, dass der Hisbollah-Chef sich mit dem Coronavirus angesteckt haben könnte.
Am Dienstag hatte Nasrallah sich zum ersten Mal seit dem Waffenstillstand zwischen Israel und der im Gazastreifen ansässigen islamistischen militanten Bewegung Hamas zu Wort gemeldet und Israel vor jeglicher Aggression gegen Jerusalem oder dessen heiligen Stätten gewarnt: Diese würde einen regionalen Krieg bedeuten, äußerte er. Die Rede wurde im Fernsehen übertragen.
Da der 60-Jährige während der Rede immer wieder stark husten musste und atemlos wirkte, geht nun das israelische Militär Medienberichten zufolge davon aus, dass Nasrallah an einer Corona-Infektion leidet oder sich im Genesungsprozess befindet. Die Armee sei der Ansicht, Nasrallah habe mit der Rede einen Fehler begangen, berichtete der israelische Rundfunk am Donnerstag. Ziel sei es gewesen, Israel abzuschrecken. Er habe jedoch einen kranken und schwachen Eindruck gemacht.
Der israelische Verteidigungsminister, Benny Gantz, hatte seinerseits am Mittwoch die libanesische pro-iranische Schiiten-Bewegung Hisbollah vor Angriffen auf Israel gewarnt: „Wir sind wie immer bereit, israelische Bürger zu schützen. Wenn ein Angriff aus dem Norden kommt, wird der Libanon erzittern“, sagte er bei einer Veranstaltung zum 39. Jahrestag des Ersten Libanonkriegs 1982.
Türkischer Außenminister Mevlüt Cavusoglu  - SNA, 1920, 27.05.2021
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Der Tempelberg mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee ist sowohl die drittheiligste Stätte im Islam als auch im Judentum von größter Bedeutung, weil dort früher zwei jüdische Tempel standen, von denen der letzte im Jahr 70 von den Römern zerstört wurde. Konfrontationen auf dem Tempelberg gelten als einer der Auslöser für den Waffengang zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden islamistischen Hamas. Beide Seiten hatten sich am 21. Mai nach elf Tagen andauernder Kämpfe auf eine Waffenruhe verständigt. Die Hamas hatte zuvor tagelang Raketen auf israelische Städte abgefeuert. Israel reagierte mit Bomben- und Raketenangriffen auf Ziele der militanten Palästinenser in Gaza.
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