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Impfgipfel mit Merkel und Länderchefs: 60 Prozent Bereitschaft zur Impfung bei Kindern erwartet

© AFP 2021 / JON CHERRYEin Kind beobachtet, wie eine Krankenschwester ein Mädchen mit einem COVID-19-Impfstoffs impft, den 26. April 2021 in Louisville, Kentucky. In den USA ist der Biontech/Pfizer-Impfstoff bereits für die älteren Kinder zugelassen.
Ein Kind beobachtet, wie eine Krankenschwester ein Mädchen mit einem COVID-19-Impfstoffs impft, den 26. April 2021 in Louisville, Kentucky. In den USA ist der Biontech/Pfizer-Impfstoff bereits für die älteren Kinder zugelassen. - SNA, 1920, 27.05.2021
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Am heutigen Donnerstag beraten Bund und Länder auf dem Impfgipfel über die Corona-Impfungen für Kinder und weitere organisatorische Probleme. Nach vorläufigem Stand der Dinge sollen für die Kinder ab zwölf Jahre für die die Erst- und die Zweitimpfung jeweils 3,16 Millionen Dosen - insgesamt über sechs Millionen - zur Verfügung stehen.
Nach DPA-Angaben wird in einer Zielgruppe von 5,3 Millionen jungen Menschen zwischen 12 und 18 Jahren eine Impfbereitschaft von 60 Prozent erwartet. Bisher hatte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) versprochen, dass alle über 12-Jährigen bis Ende August Impfangebote erhalten sollen. Parallel hatte der Leiter der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, Spahn davor gewarnt, alle Kinder aus sekundären Gründen bloss impfen zu wollen, und stellte keine allgemeine Impfempfehlung für die Kinder in den Raum.
Schule in Bonn  - SNA, 1920, 26.05.2021
Spahn will Jugendlichen auch ohne Stiko-Empfehlung ein Impfangebot machen
Spahn dagegen berief sich auf die erwartete Zulassung des Biontech/Pfizer-Impfstoffes durch die Europäische Zulassungsagentur EMA, die offenbar schon an diesem Freitag folgen könnte. Mit der Zulassung durch die E;A wäre es schon ein zugelassener Impfstoff, signalisierte Spahn, der Rest sei eine individuelle Entscheidung von Eltern und Kindern selbst.

Experten uneinig

Viele Allgemeinmediziner sehen die Impfung für die Kinder jedoch weiterhin skeptisch. Das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus sei für gesunde Kinder extrem niedrig. Schwere Impf-Nebenwirkungen seien dagegen deutlich häufiger als bei Erwachsenen, argumentierte neulich die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin. Die Chefin des des deutschen Ethikrates, Alena Buyx, würde dagegen nach eigenen Aussagen ihre Kinder sofort impfen lassen.
Neben dem Impfangebot für Kinder werden auf dem Gipfel auch Reservierungen des Impfstoffs für die nächsten Monate besprochen. Diese sollen die Bundesländer selbst umsetzen. Da die Impfpriorisierung ab 7. Juni wegfallen soll, will das Bundesgesundheitsministerium für die Länder im Juni voraussichtlich mehr als 31 Millionen Corona-Impfdosen ausliefern. Insgesamt wurden in den Ländern laut den Angaben bisher im Schnitt 88 Prozent der gelieferten Impfdosen verimpft - die Spanne reicht von 76 Prozent in Brandenburg bis 98 Prozent in Bremen.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn - SNA, 1920, 27.05.2021
Hausärzteschaft widerspricht Spahn zur Impfung von Kindern: Risiko vielleicht größer als Nutzen
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