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Facebook will künftig Mitteilungen zu künstlichem Covid-19-Ursprung nicht mehr löschen

© REUTERS / Dado RuvicDas Facebook-Logo
Das Facebook-Logo - SNA, 1920, 27.05.2021
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Das US-Unternehmen Facebook wird nach eigenen Angaben keine Mitteilungen mehr entfernen, in denen behauptet wird, Covid-19 sei künstlichen Ursprungs.
„Im Hinblick auf die laufenden Untersuchungen über die Herkunft von Covid-19 und in Absprache mit Experten des öffentlichen Gesundheitswesens werden wir nicht mehr Behauptung aus unseren Apps entfernen, denen zufolge Covid-19 von Menschen gemacht oder hergestellt worden sei“, heißt es in einer Mitteilung, die auf der Webseite des Unternehmens veröffentlicht wurde. „Wir arbeiten weiterhin mit Gesundheitsexperten zusammen, um mit der sich entwickelnden Situation der Pandemie Schritt zu halten, und passen unsere Richtlinien regelmäßig an, wenn neue Fakten und Trends auftauchen.
Am Mittwoch hatte US-Präsident Joe Biden angekündigt, er habe die Geheimdienstgemeinschaft der Vereinigten Staaten angewiesen, ihre Bemühungen zu „verdoppeln“, um den Ursprung des Virus zu ermitteln und in 90 Tagen einen Bericht zu dieser Frage zu erstatten. Biden ließ verkünden, die US-Geheimdienstgemeinschaft sei zwischen zwei Theorien über den Ursprung von Covid-19 gespalten, so dass nun eine Untersuchung dem nachgehen solle, „ob es durch menschlichen Kontakt mit einem infizierten Tier oder durch einen Laborunfall entstanden“ sei.
Zuvor hatte die Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen nachrichtendienstlichen Bericht mitgeteilt, drei Forscher von dem Institut für Virologie Wuhan seien im November 2019 mit einer nicht näher bezeichneten schweren Krankheit ins Krankenhaus eingeliefert worden. Nach Angaben des chinesischen Außenministeriums entsprechen die Informationen nicht der Wirklichkeit. Nach Ansicht der Verfasser des Artikels sollen die Informationen über die erkrankten chinesischen Forscher die Forderungen nach einer erneuten Untersuchung bekräftigen, die dem Ursprung des neuartigen Coronavirus auf den Grund gehen und feststellen sollte, ob es womöglich zu einem Virusaustritt aus einem Labor hätte kommen können.
Institut für Virologie Wuhan - SNA, 1920, 27.05.2021
Corona-Ursprung: USA bringen Labor-These ins Spiel – China spricht von Verleumdung
Ein internationales Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte seit Mitte Januar in China zusammen mit einheimischen Experten zu verschiedenen Versionen des Covid-19-Ursprungs knapp einen Monat lang ermittelt. Die Ermittler besuchten den Feinkost-Nassmarkt in Wuhan, das Krankenhaus, das Zentrum zur Krankheitskontrolle und -prävention sowie das Institut für Virologie Wuhan, einschließlich des Hochsicherheitslabors der Schutzstufe 4, das im Zusammenhang mit der angeblichen künstlichen Herkunft von SARS-CoV-2 erwähnt worden war.
Infolge ihrer Ermittlungen kamen die Experten zu dem Schluss, dass die Rolle des Nassmarktes Huanan bei der Ausbreitung des Virus noch unklar sei – eine direkte Covid-19-Übertragung von Fledermäusen hielten sie jedoch für wenig wahrscheinlich und vermuteten das Vorhandensein eines weiteren Zwischenträgers. Auch eine Übertragung von SARS-CoV-2 an Menschen infolge eines Lecks aus einem Labor sei kaum wahrscheinlich, hieß es.
Corona-Impfung (Coronavirus)  - SNA, 1920, 27.05.2021
Bringt die indische Variante die vierte Welle über Europa?
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