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Spahn will Jugendlichen auch ohne Stiko-Empfehlung ein Impfangebot machen

© AFP 2021 / INA FASSBENDERSchule in Bonn
Schule in Bonn  - SNA, 1920, 26.05.2021
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat im „ntv Frühstart“ dafür plädiert, jedem Kind und Jugendlichen über zwölf Jahren bis Ende August eine Impfung anzubieten - auch dann, wenn die Ständige Impfkommission (Stiko) dafür keine allgemeine Empfehlung aussprechen sollte.
Die Stiko gebe eine Empfehlung, sagte Spahn. „Im Lichte dieser Empfehlung können die Eltern mit ihren Kindern, den Ärztinnen und Ärzten die konkrete Entscheidung treffen, ob jemand geimpft wird oder nicht.“
Dabei hob der Minister hervor, dass dies eine individuelle Entscheidung sei. Natürlich gebe es bei jungen Menschen seltener schwere Krankheitsverläufe, aber eben auch Fälle von Long Covid. Zudem verwies der CDU-Politiker darauf, dass der Biontech-Impfstoff für Kinder über zwölf Jahren zugelassen werden würde.
„Der Impfstoff wäre dann, wenn die Europäische Arzneimittelagentur das macht, ein zugelassener Impfstoff auch für diese Altersgruppe.“
Auch der US-Pharmahersteller Moderna wolle im Juni eine europäische Zulassung seines Impfstoffs für Kinder ab zwölf Jahren beantragen.

Erste Impfungen vor Ferienbeginn

Zudem brachte der Minister seine Überzeugung zum Ausdruck, dass schon vor Beginn der Sommerferien die ersten Kinder und Jugendlichen in Deutschland geimpft werden könnten. Eine Impfpflicht für Schüler lehnt er aber ab.
Kinder tragen Gesichtsmasken, wenn sie am 22. Februar 2021 im Rahmen der neuartigen Coronavirus-Covid-19-Pandemie den Schulunterricht an der Petri-Grundschule in Dortmund, Westdeutschland, besuchen. - SNA, 1920, 25.05.2021
Stiko-Chef dämpft Spahn – Diese Frage muss bei Impfung von Kindern im Vordergrund stehen
Zuvor hatte der Hersteller Biontech/Pfizer eine Zulassung seines Präparats ab zwölf Jahren bei der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) beantragt. Mit einer Entscheidung wird noch im Mai gerechnet.

Stiko plant offenbar keine generelle Impfempfehlung für Kinder

Die von der Bundesregierung angestrebte Impfung von Schülern vor Beginn des neuen Schuljahres trifft auf Widerstand der Ständigen Impfkommission (Stiko). Die Kommission tendiert einem Bericht zufolge dazu, keine generelle Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche abzugeben. Stiko-Mitglied Rüdiger von Kries erwartet derzeit nicht, dass es eine allgemeine Impfempfehlung für alle Kinder geben wird.
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