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Präsidentenwahl in Syrien begonnen, Biden trifft Angehörige von George Floyd

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 26.05.2021
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EU straft Belarus nach erzwungener Landung mit Flugverbot ab; Biden trifft Angehörige von George Floyd; Kinder verbreiten viel weniger Aerosole als Erwachsene; Gastgewerbe kritisiert strenge Mindestabstand-Regel für Lokale in NRW; Netzagentur sieht Bau der Stromautobahnen auf gutem Weg.
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Präsidentenwahl in Syrien begonnen

Im Bürgerkriegsland Syrien hat heute die Präsidentenwahl begonnen. Erwartet wird eine klare Mehrheit für Amtsinhaber Baschar al-Assad, der bereits seit dem Jahr 2000 an der Macht ist. Seine Regierung kontrolliert rund zwei Drittel des Landes. Nur in diesen Gebieten können die Wähler an der Abstimmung teilnehmen. Die beiden Mitbewerber des 55-Jährigen gelten ohne echte Chance. Regierungskritiker sehen in der Abstimmung eine „Farce“. Auch die im Nordosten Syriens regierenden Kurden lehnen eine Teilnahme ab. Ein Wahlergebnis wird für diesen Mittwoch noch nicht erwartet. Die Wahl vor sieben Jahren hatte Assad nach offiziellen Zahlen mit fast 89 Prozent der Stimmen gewonnen. Insgesamt können mehr als 18 Millionen Menschen ihre Stimme abgeben.

Biden trifft Angehörige von George Floyd

Ein Jahr nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz ist US-Präsident Joe Biden mit Angehörigen des Opfers zusammengekommen. Das Weiße Haus teilte mit, an dem Treffen in Washington am Jahrestag von Floyds Tod habe auch Vizepräsidentin Kamala Harris teilgenommen, die erste Schwarze in dem Amt. Biden forderte nach dem rund einstündigen Gespräch hinter verschlossenen Türen im Weißen Haus weitere Maßnahmen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Die Verurteilung des weißen Polizisten Derek Chauvin wegen Floyds Tod im vergangenen Monat sei ein wichtiger Schritt in Richtung Gerechtigkeit gewesen, teilte Biden mit.

Kinder verbreiten viel weniger Aerosole als Erwachsene

Kinder verbreiten beim Sprechen und Singen viel weniger der für eine Übertragung von Coronaviren relevanten Aerosole als Erwachsene. Das hat eine Untersuchung der Charité und der TU Berlin unter Federführung des Phoniaters Dirk Mürbe ergeben. Kinder im Grundschulalter emittierten beim Sprechen eine Anzahl von Partikeln in der Größenordnung wie Erwachsene beim Atmen, und beim Singen emittierten sie ähnlich viele Partikel wie Erwachsene beim Sprechen. Das sagte Mürbe, Direktor der Klinik für Audiologie und Phoniatrie an der Charité, der dpa. Die Anzahl der Aerosole hänge dabei stark von der Lautstärke ab. Der Befund könne nicht nur bei der Entscheidung für Präsenzunterricht an Schulen eine Rolle spielen, sondern auch für die Arbeit von Kinderchören.

Gastgewerbe kritisiert strenge Mindestabstand-Regel für Lokale in NRW

Ein Sonderweg Nordrhein-Westfalens bei Corona-Regeln sorgt für Unmut im Gastgewerbe. Laut der noch bis zum 4. Juni gültigen Corona-Schutzverordnung muss zwischen Gästen, die im inneren an verschiedenen Tischen sitzen, ein Abstand von mindestens zwei Metern sein. In anderen Bundesländern sind es aber nur 1,50 Meter. Durch den halben Meter müssen viele Restaurants und Cafés ihre Anzahl an Sitzplätzen deutlich reduzieren. Nach Schätzung des Branchenverbandes Dehoga sank sie Zahl der Plätze bereits im vergangenen Jahr, als Corona-Regeln mit einem Abstand von 1,50 Metern galten, um etwa 40 Prozent im Vergleich zu Zeiten vor der Pandemie. Nun wird der zusätzliche Platzverlust auf 20 Prozentpunkte geschätzt.

Netzagentur sieht Bau der Stromautobahnen auf gutem Weg

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, sieht den Bau der großen Nord-Süd-Stromtrassen in Deutschland auf gutem Weg. Für die Leitungen Suedlink (von Schleswig-Holstein nach Süddeutschland) und Suedostlink (von Sachsen-Anhalt nach Bayern) sei die Bundesfachplanung abgeschlossen. „Die Korridore, in denen die Leitungen verlegt werden sollen, stehen damit fest“, sagte Homann der Deutschen Presse-Agentur. Im sich jetzt anschließenden Planfeststellungsverfahren werde nun der meterscharfe Verlauf festgelegt. Über die sogenannten Stromautobahnen soll der vor allem im Norden produzierte Windstrom in den Süden transportiert werden.
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