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„Ich hatte Angst“: Polizist erschießt Rentner und spricht von Notwehr

Polizeieinsatz (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.05.2021
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Mehr als zwei Jahre nach einem tödlichen Polizeieinsatz in Bochum hat der Totschlagsprozess gegen einen Polizisten begonnen. Dem Beamten wird vorgeworfen, am 16. Dezember 2018 drei Schüsse auf einen Rentner abgegeben zu haben. Einer der Schüsse ging ins Herz des 74-Jährigen und führte zu dessen Tod.
Zum Prozessauftakt sprach der Angeklagte laut der Deutschen Presse-Agentur von einer Notwehrsituation: „Ich hatte Angst, wollte da einfach nur noch weg.“
Laut Anklage hatte der Rentner im Rahmen eines Einsatzes wegen Ruhestörung eine Pistole aus seinem Hosenbund gezogen und auf den Polizisten angelegt.
„Ich habe einen Griff gesehen und zuerst an ein Messer geglaubt“, so der Polizist.
Auf die mehrfache Aufforderung, es stecken zu lassen, habe der 74-Jährige jedoch geantwortet: „Wieso Messer? Das ist eine Knarre.“ Kurz darauf soll der Rentner eine Pistole hervorgeholt und direkt auf den Polizisten angelegt haben.
„Da habe ich geschossen“, so der Angeklagte. „Ich wollte einfach nur, dass der mich nicht erschießt.“
Später hatte sich herausgestellt, dass es sich bei der Waffe des Rentners um ein Feuerzeug in Form einer Pistole gehandelt hat.
Die Staatsanwaltschaft hatte die Anklageerhebung gegen den 37-jährigen Polizisten nach Angaben eines Gerichtssprechers ursprünglich abgelehnt. Nach Beschwerden der Hinterbliebenen war die Anklageerhebung vom Oberlandesgericht Hamm aber dann doch noch angeordnet worden.
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