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Forscher: Neue Impfstoff-Generation kommt voraussichtlich noch 2021

© SNA / Ewgenij Bijatow / Zur BilddatenbankEntwicklung von Corona-Schnelltests im Forschungszentrum "Skolkowo"
Entwicklung von Corona-Schnelltests im Forschungszentrum Skolkowo  - SNA, 1920, 26.05.2021
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Viele Unternehmen und Forschungsgruppen entwickeln neue Corona-Impfstoffe, die auch vor Varianten des Erregers Sars-CoV-2 Schutz bieten sollen. Nach Einschätzung des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (VFA) könnten erste Präparate der nächsten Generation noch in diesem Jahr zugelassen werden.
„Eine Reihe von Herstellern und Instituten arbeitet an Impfstoffen und Impfschemata, die auch gegen solche neuen Varianten von Sars-CoV-2 wirksam sein sollen, bei denen die Impfstoffe der ersten Generation bisher nur einen schwächeren Schutz bieten“, teilte ein VFA-Sprecher laut DPA mit. Es würden dabei vor allem diese drei Strategien verfolgt: Erstens geht es um eine stärkere Immunisierung, indem die Immunabwehr, etwa durch Antikörper, noch stärker aktiviert wird.
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Ferner werde an der Immunisierung gegen das sogenannte Spikeprotein, das an der Außenhülle des Coronavirus sitzt, oder gegen mehrere solche Spikeproteine gearbeitet. Und schließlich wird an der Immunisierung auch gegen andere Bestandteile von Sars-CoV-2 geforscht - etwa gegen das sogenannte Nukleokapsid. Dieser zentrale Teil des Virus besteht aus der Proteinhülle (Kapsid) und der viralen Nukleinsäure.

Schluckimpfung mit Typhus-Impfbakterien

Auf seiner Webseite listet der VFA mehrere Projekte auf, die derzeit an Impfstoffen der zweiten Generation arbeiten. Einige sind als Auffrischimpfung konzipiert, andere als Impfstoffe für eine Grundimmunisierung.
Darunter ist beispielsweise ein Projekt mit Beteiligung der Uni Würzburg für eine Schluckimpfung mit gentechnisch veränderten lebenden Typhus-Impfbakterien, die zwei verschiedene Proteine von Sars-CoV-2 tragen.
Das Tübinger Biotechnologieunternehmen Prime Vector Technologies tüftelt an einem Vektorviren-Impfstoff auf Basis des Parapox-Virus, der für Expression mehrerer Antigene sorgt. Biontech/Pfizer arbeitet an einem monovalenten mRNA-Impfstoff, der als Auffrischimpfung mit einer Injektion für zuvor Geimpfte, aber auch als Erstimpfung mit zwei Injektionen für bislang Ungeimpfte gedacht ist.
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