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US-Journalist in Myanmar kurz vor Abflug festgenommen

© AP PhotoPolizeibeamte in Myanmar
Polizeibeamte in Myanmar - SNA, 1920, 25.05.2021
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Die Behörden in Myanmar haben den US-Journalisten Danny Fenster unmittelbar vor dem Abflug in seine Heimat am Flughafen von Yangon festgenommen.
Laut einer Mitteilungen des englischsprachigen Magazins „Frontier Myanmar“ in sozialen Netzen wurde einer seiner leitenden Redakteure, Danny Fenster, am Montagmorgen im Internationalen Flughafen Rangun festgenommen, kurz bevor er einen Flug nach Kuala Lumpur antreten sollte. Nach Angaben der Redaktion soll der Journalist das Gefängnis Insein in der Stadt Rangun (auch Yangon) gebracht worden sein.
„Wir wissen nicht, warum Danny festgehalten wurde und konnten ihn seit heute Morgen nicht mehr erreichen. Wir sind um sein Wohlergehen besorgt und fordern seine sofortige Freilassung“, heißt es in der Mitteilung. „Unsere Prioritäten sind jetzt, dafür zu sorgen, dass er in Sicherheit ist, und ihm jegliche Unterstützung zu gewährleisten, die er benötigt“.
Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Fensters Chef, Thomas Kean, am Dienstag berichtete, habe der 37-jährige Amerikaner am Montag zurück zu seiner Familie in den USA fliegen wollen.
Das amerikanische Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) forderte eine bedingungslose Freilassung des US-Bürgers: „Die Behörden Myanmars müssen den leitenden Redakteur von ‚Frontier Myanmar‘, Danny Fenster, sofort und bedingungslos freilassen und ihm erlauben, frei außerhalb des Landes zu reisen“, äußerte Shawn Crispin, leitender Vertreter des Vereins für Südostasien. „Diese rechtswidrige Einschränkung der Bewegungsfreiheit eines ausländischen Journalisten ist die jüngste ernsthafte Bedrohung der Pressefreiheit in Myanmar“, fügte er hinzu.
Polizeibeamte in Myanmar - SNA, 1920, 23.05.2021
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Seit dem Putsch von Anfang Februar geht die Militärregierung in Myanmar hart gegen ihre Gegner vor. Nach Angaben der Hilfsorganisation Assistance Association of Political Prisoners (Burma) wurden seit em Machantritt des Militärs mehr als 5400 Menschen bereits festgenommen, darunter auch viele Journalisten. Jedoch galten ausländische Medienvertreter bislang als relativ sicher.
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