Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Macron bezeichnet Ryanair-Vorfall in Minsk als „inakzeptabel“

© SNA / Aleksey Vitvitski / Zur BilddatenbankFrankreichs Präsident Emmanuel Macron (Archivfoto)
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (Archivfoto) - SNA, 1920, 25.05.2021
Abonnieren
Die EU-Staaten haben bei ihrem Gipfel laut Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die sofortige Freilassung des festgenommenen Journalisten Roman Protassewitsch und dessen Partnerin Sofia Sapega gefordert.
„Wir haben die sofortige Freilassung der Oppositionellen Roman Protassewitsch und Sofia Sapega gefordert“, sagte Macron in einer Pressekonferenz nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Der Vorfall in Minsk sei „inakzeptabel“, betonte Macron und verwies darauf, dass die EU eine Reihe von Maßnahmen gegen Weißrussland beschlossen habe.

Zwangslandung von Ryanair in Minsk

Die weißrussischen Behörden hatten am Sonntag eine Maschine der irischen Fluggesellschaft Ryanair auf dem Weg von Athen nach Vilnius mit Hilfe eines Kampfjets zur Landung in der Hauptstadt Minsk gebracht – angeblich wegen einer Bombendrohung. Nach EU-Angaben waren 171 Menschen an Bord, darunter Roman Protassewitsch, Gründer des Telegram-Accounts Nexta, der in Weißrussland als extremistisch eingestuft worden ist. Protassewitsch und seine Freundin wurden bei der Prüfung ihrer Dokumente festgenommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen der Organisierung von Massenunruhen. Nun droht ihm eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren. Das Vorgehen der weißrussischen Behörden löste im Westen massive Kritik aus. Die meisten übrigen Passagiere reisten nach langer Verzögerung weiter nach Vilnius.
Es hatte bereits mehrere Fälle gegeben, bei denen ein Staat ein Zivilflugzeug zur Notlandung gezwungen hatte. So musste 2013 die Maschine des damaligen bolivianischen Präsidenten Evo Morales auf dem Weg von Moskau in Wien landen, weil Frankreich und Portugal die Überflugrechte für das Flugzeug unerwartet verweigert hatten. Grund dafür war der Verdacht, dass sich der amerikanische Ex-Geheimdienstler und Whistleblower Edward Snowden, dessen Auslieferung die amerikanischen Behörden forderten, an Bord der Präsidentenmaschine befinden könnte. Snowden wurde jedoch bei der Durchsuchung des Flugzeugs nicht an Bord gefunden.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg  - SNA, 1920, 25.05.2021
Nato-Chef begrüßt EU-Sanktionen gegen Belarus
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала